Was ist PEY?

PEY ist ein FinTech-Start-up aus Hannover. PEY ist in erster Linie ein mobiles Zahlungssystem, mit dem Kunden via Smartphone und PEY-App Einkäufe tätigen und Rechnungen begleichen können.

Das für sich genommen ist weder außergewöhnlich noch neu. Doch statt in Euro oder sonstigen von Zentralbanken ausgegebenen Emittenten wird in der digitalen Kryptowährung Bitcoin bezahlt.

Bitcoin ist ein dezentrales Zahlungssystem. Überweisungen werden über das Internet mittels einer speziellen Peer-to-Peer-Anwendung abgewickelt.

Das Guthaben der Teilnehmer wird in deren persönlicher digitalen Brieftasche gespeichert. In der Pilotphase ist der PEY-Service für Kunde und Händler kostenlos – also irgendwie … gefühlt. Händler zahlen derzeit eine Transaktionsgebühr von umgerechnet 2 bis 3 Euro-Cent.

Vorteile von PEY

  • P2P-Zahlungssystem
  • Verbesserter Schutz der Privatsphäre (im Vergleich mit konventionellen Zahlungsmitteln)
  • Hardware wird von der PEY GmbH kostenlos zur Verfügung gestellt
  • Kostenloser App-Download für iOS und Android-Betriebssysteme
  • Nahezu manipulationssicher durch Blockchain-Technik

Alle Konditionen im Überblick

Allgemeines

Metadaten
Bezeichnung PEY
Anbieter PEY GmbH
Typ P2P-Prinzip
System PEY App
Verwendung
Apps iOS, Android
Endgeräte Smartphones bzw. Smartdevice
Akzeptanz Teilnehmende Unternehmen
(Karte)
Handel Pilotprojekt
Bargeldverfügung nein

Alle Gebühren im Überblick

Grundgebühren
Kosten für App nein
Jahresgebühr 0,00 €
Jahresumsatz
Mahnungsgebühr
Ersatzgebühr
Aufladung
Aufladegebühren
Aufladung per Banküberweisung
Aufladung per Gutschein ja
Aufladung per Sofortüberweisung
Weitere Auflademöglichkeiten
Bezahlung
Kontaktlose Zahlung QR-Code
Nutzung in Fremdwährung
Überweisung
Rücklastschrift k. A.
Lastschrift
Geldübertragung von Kunde zu Kunde

Wer steckt hinter PEY?

Das Gründerteam Ricardo Ferrer Rivero, Marius Beyer und Collin Raddatz launchten im Oktober 2014 das Start-up PEY. PEY, zu Hause in Hannover, hat ein Smartphone-basiertes Zahlungssystem entwickelt, dass das weltweite Bitcoin-Netzwerk in Deutschland etablieren möchte.

Dass dies nicht von heute auf morgen passiert, weiß auch Ferrer. Von Anfang an dabei sein, auf sich aufmerksam machen und wenn es soweit ist, bereit sein. So oder so ähnlich könnte man die mittelfristigen Ziele von PEY definieren.

Welche Gebühren fallen bei PEY an?

In der Pilotphase will PEY erstmal keine Gebühren berechnen – weder für Händler noch Kunden. Auch die selbstentwickelte Hardware, die »Bitcoins Payment Terminals« am Point-of-Sale, stellt PEY den teilnehmenden Läden und Unternehmen kostenfrei zur Verfügung.

Wie lässt sich PEY einrichten?

PEY wird als App installiert und vom Smartphone aus bedient. Die App kann kostenlos aus dem App- bzw. Google Play Store heruntergeladen werden.

Die App fungiert als Wallet-Launcher. Via iBeacon wird die App ausgelöst und für den Bezahlvorgang geöffnet. Alle Zahlungsinformationen werden per QR-Code oder NFC übertragen. Final muss der Käufer die Summe bestätigen und autorisieren. Der Betrag wird direkt von Bitcoins in Euro umgerechnet und kommt auch so beim Händler an.

Wichtig: User brauchen immer eine Wallet-App, in der die Bitcoins hinterlegt werden. PEY übernimmt nicht die Funktion eines Bitcoin-Wallets, sondern dient aktuell nur als Mittler.

Was kann die PEY-App?

Die PEY-App ermöglicht das Bezahlen in der Kryptowährung Bitcoin – nicht nur mehr im E-Commerce, sondern auch im Laden um die Ecke. So viel ist schon mal sicher. Hipp ist die Idee vermutlich auch. Doch braucht Deutschland die PEY-App? Das ist wohl eine Philosophie-Frage. Aber wird sich die App auch durchsetzen? Könnte durchaus sein.

PEY wirbt mit einer interessanten Idee um rege Teilhabe am System. In vielen Unternehmen sind »Incentives« längst etabliert. Den Mitarbeitern werden zusätzlich zum regulären Lohn oder Gehalt Gratifikationen angeboten, meist Sachleistungen und Gutscheine.

Bitcoins stellen für den Arbeitnehmer eine innovative Alternative eines Sachlohns und geldwerten Vorteils dar. Bitcoins werden steuerlich wie Tank- oder Restaurantgutscheine behandelt und sind monatlich bis zu einem Geldwert von 44 Euro steuerbefreit.

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