COIN im Test

Was sind die Vorteile von COIN?

Jede Menge Kreditkarten oder Debit-/Girokarten im Portemonnaie? Damit will das US-Startup COIN jetzt aufräumen. Die Lösung des Unternehmens: Die elektronische COIN Card, auf die sich sämtliche Daten der anderen Karten übertragen lassen. Per Knopfdruck kann der Nutzer danach zwischen seinen Kreditkarten wechseln. COIN simuliert bei der Verwendung den entsprechenden Magnetstreifen des Originals und zeigt in einem Mini-Display die gewählte Karte.

Mit COIN sparen sich Nutzer viel Platz in der Geldbörse. Die Datenübertragung wird über einen mitgelieferten Kartenleser für Smartphones geregelt.  Für die Sicherheit sorgen unter anderem eine Verschlüsselung und die Verknüpfung der COIN Card mit dem Handy via Bluetooth. Werden beide Geräte über einen vorab definierten Zeitraum getrennt, deaktiviert sich COIN automatisch. Bisher ist COIN nur für den amerikanischen Markt gedacht, allerdings sind Varianten für Europa in Planung. Der Preis liegt pro COIN bei 100 US-Dollar. Wer vor dem angepeilten Start im Sommer 2014 bestellt, spart 50 US-Dollar.

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Die Vorteile von COIN

  • Eine Karte für alle
  • Einmalig 100,00 US-Dollar
  • 50,00$ sparen für Early Adopter
  • Für Kredit- und Debitkarten
  • Verbindung mit dem Smartphone
  • Daten verschlüsselt
  • Batterielaufzeit: ca. 2 Jahre
  • Kartenleser inklusive
  • Zertifizierung nach PCI-DSS angestrebt
  • App in Vorbereitung (Start 2014)

Alle Konditionen im Überblick

Allgemeines

Metadaten
Bezeichnung COIN
Anbieter o2, Telekom, Vodafone, WireCard
Typ mobile Device
System COIN
Verwendung
Apps COIN App ab Sommer 2014
Endgeräte COIN Card
Akzeptanz wie Kreditkarte
Handel abhängig von Karte
Bargeldverfügung abhängig von Karte

Alle Gebühren im Überblick

Grundgebühren
Kartengebühr einmalig 100,00$
Jahresgebühr
Jahresumsatz abhängig von Karte
Mahnungsgebühr abhängig von Karte
Ersatzgebühr abhängig von Karte
Aufladung
Aufladegebühren 0€
Aufladung per Banküberweisung
Aufladung per Gutschein
Aufladung per Sofortüberweisung
Weitere Auflademöglichkeiten
Bezahlung
Kontaktlose Zahlung nicht möglich
Nutzung in Fremdwährung abhängig von Karte
Überweisung
Rücklastschrift abhängig von Karte
Lastschrift
Geldübertragung von Kunde zu Kunde nicht möglich

Wo lässt sich mit COIN zahlen?

Zunächst die schlechte Nachricht: Der Marktstart für COIN ist erst für den Sommer 2014 angepeilt und beschränkt sich zunächst auf die USA. Letzteres liegt unter anderem an der verwendeten Technologie, die derzeit  nur die Datenabfrage über den Magnetstreifen unterstützt. Für andere Staaten und Europa sind die Unterstützung der EMV-Spezifikation (Europay International, MasterCard und VISA) mit Prozessorchip und PIN unerlässlich. Entsprechend empfehlen die Macher mit dem Erwerb außerhalt der USA noch zu warten (sofern COIN nicht nur für Geschenk-, Bonus oder Mitgliedschaftskarten eingesetzt werden soll). Zahlen lässt sich mit COIN künftig in den USA überall dort, wo Kredit- und Debitkarten akzeptiert werden – inklusive Geldautomaten.

Wer steckt hinter COIN?

COIN ist ein junges Startup-Unternehmen aus San Francisco, Kalifornien. Chef des Unternehmens ist Kanishk Parashar. Das Produkt soll im Sommer 2014 auf den Markt kommen.

Welche Gebühren gibt es bei COIN?

Prinzipiell kostet die technische Lösung, also die COIN Card, einmalig 100 US-Dollar. Für Kunden, die COIN vor dem Verkaufsstart bestellen, gibt es die Möglichkeit den Betrag anteilig zu senken. Die sonstigen Gebühren sind abhängig von der verwendeten Kredit- bzw. Debitkarte.

Wie sicher ist COIN?

Genau lässt sich das sicherlich erst bei der Verwendung von COIN in der Praxis klären. Zur Sicherung erklären die Macher aber, dass COIN mit dem persönlichen Smartphone per Bluetooth gekoppelt wird, was einem Missbrauch nach Verlust unterbindet. Verliert COIN über eine bestimmte Dauer den Kontakt zum Handy, wird die Karte automatisch deaktiviert. Inwiefern die Datenübertragung von der Kreditkarte auf das Device rechtliche Grenzen überschreitet sowie daraus resultierende Risiken sind ebenfalls noch zu klären.

COIN verschlüsselt die Daten der Kunden auf dem Server, der App sowie auf dem Gerät selbst mittels 128-bit bzw. 256-bit Verschlüsselung. Chip und PIN (EMV) werden derzeit noch nicht unterstützt.

Wie lässt sich COIN bestellen?

Momentan lässt sich COIN nur über den Hersteller ordern, wobei der Versand erst Sommer 2014 beginnt. Die Shipping-Kosten liegen bei 5,00 Dollar. Für die Vorbestellung ist eine Kreditkarte als Zahlungsmittel notwendig. Außerdem eine E-Mail-Adresse.

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