Prepaid-Kreditkarten Test 2018

19 Prepaid Kreditkarten im Test 2018

In Deutschland wächst die Zahl der Kreditkarten stark an. Egal ob auf Reisen, im Ausland oder beim Shoppen im Internet, eine Kreditkarte ist für viele Menschen unverzichtbar geworden. Wer auf die Vorzüge einer Kartenzahlung nicht verzichten will, aber trotzdem die Kontrolle über die Finanzen behalten möchte, der sollte zu einer Kreditkarte auf Guthabenbasis greifen.

Prepaid-Kreditkarten sind die ideale Lösung, wenn es darum geht weltweit sicher zu zahlen ohne die eigene Bonität zu gefährden. Da die Konditionen und Leistungen der angebotenen Prepaid-Kreditkarten teilweise deutlich voneinander abweichen, ist eine objektive Übersicht unabdingbar. Deshalb haben wir auch in diesem Jahr unser Prepaid-Kreditkarten Angebot auf Herz und Nieren überprüft.

TippUm unseren Prepaid-Kreditkarten Test noch praxisnäher zu gestalten, haben wir für alle 19 Prepaid-Kreditkarten drei Testszenarien berechnet. Hier werden alle Prepaid-Kreditkarten nochmals auf ihre Praxistauglichkeit geprüft. Erfahren Sie mehr…

Unsere Testsieger 2018

Unser Prepaid-Kreditkarten Testsieger in diesem Jahr ist die Wüstenrot Bank Visa Prepaid. Mit 79 von 100 möglichen Punkten konnte sich die Prepaid Karte mit satten 10 Punkten Abstand gegenüber 18 weiteren Kreditkarten durchsetzen. Die Wüstenrot Bank Visa Prepaid überzeugt in vielen verschiedenen Kategorien, wie den Grundgebühren, dem Überweisungsverkehr oder auch den Zusatzleistungen mit jeweils dem 1. Platz. Außerdem bietet die Wüstenrot Bank eine sehr angenehme Kundenhotline, mit kurzen Wartezeiten und geschultem Personal.

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© NicoElNino/ Getty Images

Der Platz 2 in unserer Gesamtwertung geht an die ADAC ClubmobilKarte. Diese konnte sich in drei Testkategorien den ersten Platz sichern: Überweisungsverkehr, Limits und Einsatzentgelte. Einziges Manko ist der Kundenservice, hier muss der Kunde mit langen Wartezeiten rechnen. Zudem bedarf es einer proaktiven Bestätigung seitens des Anrufers, um in der Leitung zu bleiben, ansonsten wird die Verbindung einfach getrennt.

Platz 3 teilen sich die beiden PAYANGO Karten Payangocard und InsideCard mit jeweils 64,5 Punkten. Die ADAC ClubmobilKarte ist hingegen die einzige Prepaid-Kreditkarte in unserem Test, die mit 0,10 Prozent noch Zinsen anbietet.

Hinweis

Bei unserem letztplatzierten Kreditkarte der epay Card Prepaid MasterCard muss darauf hingewiesen werden, dass es keinen telefonischen Kundensupport für Deutschland gibt. Diesen gibt es nur für die österreichische Version der Karte! Außerdem kostet die Karte ab dem 3. Jahr 7,95 Euro.

Platz PunktePkt Produkt
1. 79,0 Wüstenrot Bank Visa Prepaid Zum Anbieter
2. 69,0 ADAC Clubmobil­Karte Zum Anbieter
3. 64,5 PAYANGO Payangocard Zum Anbieter
3. 64,5 PAYANGO InsideCard Zum Anbieter
4. 63,0 PAYANGO CristalCard Zum Anbieter
6. 62,0 Postbank VISA Card Prepaid Zum Anbieter
7. 60,5 netbank Prepaid MasterCard Zum Anbieter
7. 60,5 PayCenter JCB CardDuo Zum Anbieter
7. 60,5 bankomo MasterCard Prepaid Zum Anbieter
10. 58,5 Global Mastercard Premium Zum Anbieter
10. 58,5 VIMpay Card Premium Zum Anbieter
12. 57,5 MeineGiro­Karte Prepaid MasterCard Zum Anbieter
13. 57,0 VIABUY Prepaid MasterCard Zum Anbieter
13. 57,0 Net+ Prepaid MasterCard Zum Anbieter
15. 55,0 Wirecard Bank mycard2go Zum Anbieter
16. 54,0 netbank Virtuelle Prepaid MasterCard Zum Anbieter
17. 53,5 Hypo­Vereins­bank Prepaid UniCredit Card Zum Anbieter
18. 53,0 Novum Bank Money2Go Zum Anbieter
19. 46,5 epay card Prepaid Mastercard Zum Anbieter
Ø 59,68
Prepaid-Kreditkarten im Vergleich

MasterCard vs. VISA

logos-visa-vs-mastercard Unsere 19 Testkandidaten im diesjährigen Prepaid-Kreditkarten Test teilen sich in elf MasterCards, sieben VISA Kreditkarten und einer JCB Karte. Auffällig bei unseren Platzierungen ist, dass die ersten sechs Plätze ausschließlich von VISA Karten belegt werden. Die Analyse hierzu ist, bei einem genaueren Blick auf unsere Konditionstabelle, recht einfach. Die MasterCard-Kreditkarten sind den Visa Karten in allen Kategorien ebenbürtig, einzige Ausnahme bilden die „Limits“. Hier sind die MasterCards auf bestimmte Summen reguliert, im Gegensatz zu den meisten VISA Karten die ein unbegrenztes Limit angeben. Genau diese wenigen Punkte in der Kategorie „Limits“ machen letztlich den kleinen, aber feinen Unterschied bei der Platzierung aus.

Surftipp: VISA oder MasterCard?

Anteile der Kreditkartengesellschaften im Prepaid-Kreditkarten T

Unsere Testmethoden

Wir haben in unserem 2018er-Test insgesamt 19 Prepaid-Kreditkarten auf Herz und Nieren überprüft. Maximal konnten 100 Punkte, verteilt auf sieben Kategorien, eingefahren werden. Die Bewertungskriterien des Vorjahrestest haben wir vollständig überarbeitet und auch die Punkteverteilung wurde entsprechend angepasst.

Kategorien Punkte
Grundgebühren 30
Kartenaufladung 15
Überweisungen 5
Limits 15
Einsatzentgelte 15
Sicherheitsmerkmale 8
Zusatzleistungen 12
Summe 100

Welche Prepaid-Kreditkarte überzeugt in welcher Kategorie?

Insgesamt umfasst unser Test sieben Kategorien. In jeder dieser sieben Kategorien wurde für den ersten Platz jeweils ein Testsiegel vergeben (Ausnahme: wenn mehrere Kreditkarten auf Platz 1 waren, wurden dementsprechend viele Testsiegel verliehen).

  • Grundgebühren
  • Kartenaufladung
  • Überweisungen und Zinsen
  • Limits
  • Einsatzentgelte
  • Sicherheitsmerkmale
  • Zusatzleistungen

Test-Kategorien im Prepaid-Kreditkarten Test 2018

  Hier gehts zu den Testfällen

Grundgebühren

Darauf achten Sparfüchse immer als erstes. Wie hoch sind Anschaffungskosten, Jahresbeiträge und sonstige Basisgebühren? Wie setzt sich das Preis-Leistungs-Verhältnis zusammen? Kann eine Partnerkarte hinzugebucht werden? Wie teuer schlägt eine Ersatzkarte zu Buche?

Unser Testsieger, die Wüstenrot Visa Prepaid kostet 19,00 Euro im Jahr (für Personen bis 24 Jahre sogar 0,00 Euro). Ansonsten fallen keine Kartengebühren, Ausstellungsentgelte oder sonstige Kosten an. Allerdings gibt’s die Visa Prepaid Karte nur im Gesamtpaket mit einem angeschlossenen Girokonto. Doch da dieses kostenfrei ist, kann man diesen Fakt verschmerzen.

Grundgebühren
Platz Punkte Anbieter
1. 25,0 / 30 Wüstenrot Bank Visa Prepaid
2. 22,5 / 30 netbank Virtuelle Prepaid MasterCard
3. 22,0 / 30 bankomo Mastercard Prepaid

 

Vier unserer Testteilnehmer schneiden in der Kategorie „Grundgebühren“ besonders schlecht ab.

  • VIABUY Prepaid MasterCard
  • Global MasterCard Premium
  • PayCenter JCB CardDuo
  • MeineGiroKarte Prepaid MasterCard

Surftipp: Die richtige Kreditkartenart finden

Die MeineGiroKarte Prepaid MasterCard ist mit 182,95 Euro Kosten im ersten Jahr Spitzenreiter. Mit einem monatlichen MasterCard-Entgelt von 6,50 Euro (78,00 Euro p.a.) und einem Aktivierungsentgelt von 39,00 Euro, sowie Versandkosten von 5,95 Euro und 60,00 Euro p.a. für die Kontofunktionalität liegt sie mit den Grundgebühren im 1. Jahr von allen 19 Kreditkarten am höchsten.

Aber auch bei der VIABUY Prepaid MasterCard sind die Grundgebühren der Kreditkarte nicht ganz ohne. Mit 19,90 Euro Jahresgebühr bewegt sich die MasterCard noch im Mittelfeld, jedoch mit 69,90 Euro Kartenausgabegebühr und 9,95 Euro monatlich für das dazugehörige Girokonto sprengt sie den Rahmen. Auch wenn die Kontoführungsgebühren erst nach dem 13. Monat berechnet werden und erlassen werden können, wenn das Konto zuvor genutzt wurde.

Kostenüberblick aller getesteten Prepaid-Kreditkarten

Die Tabelle zeigt alle Fixkosten auf, die im ersten und im zweiten Jahr auf den Nutzer der Kreditkarte zukommen können. Darin sind sowohl alle Jahresgebühren, als auch sämtliche monatliche Kosten enthalten. Auch einmalige Einrichtungsgebühren, Aktivierungsentgelte, Kartenausgabegebühren, mögliche Versandkosten sowie verpflichtende Girokontengebühren wurden von uns mit einberechnet.

Anbieter Fixkosten
 1. Jahr2. Jahr
netbank Virtuelle Prepaid MasterCard7,50 €7,50 €
Novum Bank Money2Go9,95 €7,95 €
Net+ Prepaid MasterCard18,00 €8,00 €
netbank Prepaid MasterCard 19,00 €19,00 €
netbank Prepaid MasterCard 19,00 €19,00 €
PAYANGO Payangocard 25,00 €25,00 €
PAYANGO InsideCard 25,00 €25,00 €
Wirecard Bank mycard2go (Ultimate) 25,90 €15,95 €
Postbank VISA Card Prepaid 29,00 €29,00 €
Hypo­Vereins­bank Prepaid UniCredit Card35,00 €20,00 €
PAYANGO CristalCard 37,90 €37,90 €
bankomo MasterCard Prepaid 58,80 €58,80 €
epay card Prepaid Mastercard 64,90 €37,95 €
VIMpay Card Premium 74,88 €59,88 €
ADAC Clubmobil­Karte*78,00 €78,00 €
VIABUY Prepaid MasterCard89,80 €139,30 €
Global Mastercard Premium 128,00 €128,00 €
PayCenter JCB CardDuo 143,88 €107,88 €
MeineGiro­Karte Prepaid MasterCard182,95 €138,00 €
Ø56,45 €50,64 €
* inkl. Mitgliedsschaftsgebühr i. H. v. 49,00 € einberechnet
Prepaid-Kreditkarten im Vergleich

Limits und Einsatzentgelte

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© Zinkevych/ Getty Images

Welche Karte ist die günstigste? Welchen Spielraum haben Karteninhaber innerhalb ihres Guthabens? Platz 1 in der Kategorie Limits und Einsatzentgelte geht mit 15 von 15 möglichen Punkten an die ADAC ClubmobilKarte. Wer im Ausland unterwegs ist, fährt mit der ADAC ClubmobilKarte sehr gut. Sie bietet überdurchschnittlich hohe Limits und günstige Einsatzentgelte. Zwar wird die Fremdwährungsgebühr mit 1,75 % veranschlagt, auf Antrag aber wiedererstattet. Zudem werden Bargeldabhebungen sowie bargeldlose Zahlungen vollkommen gebührenfrei abgewickelt.

Limits
Platz Punkte Anbieter
1. 15,0 / 15 ADAC ClubmobilKarte
2. 13,0 / 15
Wüstenrot Bank Visa Prepaid
PAYANGO Payangocard
PAYANGO InsideCard
PAYANGO CristalCard
3. 10,5 / 15 netbank Virtuelle Prepaid MasterCard

Den zweiten Platz müssen sich sowohl in der Kategorie Limits, als auch in der Kategorie Einsatzentgelte mehrere Kreditkarten mit 13 von 15 möglichen Punkten teilen. Die Wüstenrot Bank Visa Prepaid, unser Testsieger, befindet sich in beiden Kategorien unter den ersten drei Plätzen.

Einsatzentgelte
Platz Punkte Anbieter
1. 15,0 / 15 ADAC ClubmobilKarte
2. 13,0 / 15 Global Mastercard Premium
MeineGiroKarte Prepaid MasterCard
PayCenter JCB CardDuo
3. 12,0 / 15
Wüstenrot Bank Visa Prepaid
netbank Prepaid MasterCard
VIABUY Prepaid MasterCard

Aufladung, Überweisungen und Zinsen

Prepaid-Kreditkarten funktionieren auf Guthabenbasis. Die Karte muss aufgeladen werden, erst dann ist eine Prepaid-Kreditkarte einsatzfähig. Das Aufladen nimmt daher eine existenzielle Rolle ein. Wie kann die Prepaid-Kreditkarte aufgeladen werden und welche Kosten entstehen dabei?

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© Tirachard/ Getty Images

Werden neben der klassischen Banküberweisung auch alternative Auflademöglichkeiten und Online-Bezahlverfahren angeboten? Kann zum Beispiel von einer anderen Kredit- oder Debitkarte Geld transferiert werden? Oder kann man sogar schon Kryptowährungen nutzen? Außerdem bewerten wir den ausgehenden Zahlungsverkehr. Können Überweisungen getätigt werden? Was kostet eine eventuelle Rückbuchung? Lässt sich Guthaben von Karte zu Karte verschieben?

Was die Kartenaufladung betrifft haben die VIABUY Prepaid MasterCard und die Neteller Net+ Prepaid MasterCard die Nase vorn. Hierbei können neben der klassischen Banküberweisung auch giropay, Bitcoin und viele weitere Auflademöglichkeiten genutzt werden.

Kartenaufladung
Platz Punkte Anbieter
1. 11,0 / 15 VIABUY Prepaid MasterCard
Net+ Prepaid MasterCard
2. 9,0 / 15
Wüstenrot Bank Visa Prepaid
bankomo MasterCard Prepaid
PAYANGO Payangocard
PAYANGO InsideCard
PAYANGO CristalCard
3. 8,0 / 15
ADAC ClubmobilKarte
epay card Prepaid Mastercard
netbank Prepaid MasterCard
netbank Virtuelle Prepaid MasterCard
Postbank VISA Card Prepaid

Auch was die Überweisungen (und Zinsen) angeht liegt VIABUY mit auf Platz 1, neben bankomo, VIMpay, Wüstenrot und der ADAC ClubmobilKarte, welche in diesem Jahr mit 0,10 Prozent die EINZIGE Prepaid-Kreditkarte ist, die überhaupt noch Guthabenzinsen vergibt.

Überweisungen und Zinssätze
Platz Punkte Anbieter
1. 4,0 / 5
ADAC ClubmobilKarte
bankomo MasterCard Prepaid
VIABUY Prepaid MasterCard
VIMpay Card Premium
Wüstenrot Bank Visa Prepaid

Sicherheit und Zusatzleistungen

Entscheidend in dieser Kategorie sind die Sicherheitsmerkmale der Kreditkarten. Zu den Standardmerkmalen, welche mittlerweile jede Kreditkarte haben, gehören die CVC-Nummer, der Sicherheitschip und auch der MasterCard Secure Code bzw. Verfied by Visa.

Hierfür konnten unsere Testteilnehmer keine Punkte erringen. Den Unterschied machen jedoch Sicherheitsfeatures wie etwa sofortige Transaktionsinformation nach Bezahlung per SMS oder per Mail. Sind diese auch noch kostenfrei, konnten unsere Teilnehmer mehr Punkte einfahren.

Sicherheitsmerkmale
Platz Punkte Anbieter
1. 8,0 / 8 Global Mastercard Premium
MeineGiroKarte Prepaid MasterCard
PayCenter JCB CardDuo
2. 7,0 / 8
netbank Prepaid MasterCard
netbank Virtuelle Prepaid MasterCard
Postbank VISA Card Prepaid
Wüstenrot Bank Visa Prepaid
3. 6,0 / 8
ADAC ClubmobilKarte
Novum Bank Money2Go
PAYANGO Payangocard
PAYANGO InsideCard
PAYANGO CristalCard
Wirecard Bank mycard2go

Die Kategorie Zusatzleistungen bewertet Leistungen der Kreditkarten wie beispielweise Rabatte und Boniprogramme, gibt es eine App-Funktionalität, kann mit der Kreditkarte kontaktlos bezahlt werden, ist ein eigenes Kartendesign wählbar?

Die Wüstenrot Bank Visa Prepaid sichert sich mit 11,0 von 12 Punkten den ersten Platz. Sieben weitere Kreditkarten teilen sich die Plätze 2 und 3, darunter auch die bankomo MasterCard Prepaid, mycard2go, die Postbank Visa Card und viele mehr.

Zusatzleistungen
Platz Punkte Anbieter
1. 11,0 / 12 Wüstenrot Bank Visa Prepaid
2. 9,0 / 12
Wirecard Bank mycard2go
bankomo MasterCard Prepaid
3. 8,0 / 12
Global Mastercard Premium
MeineGiroKarte Prepaid MasterCard
Net+ Prepaid MasterCard
Postbank VISA Card Prepaid
VIMpay Card Premium
Prepaid-Kreditkarten im Vergleich

Gesamtfazit

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© kreditkarte.net

Die Wüstenrot Bank Visa Prepaid sichert sich in diesem Jahr mit satten zehn Punkten Abstand verdient den ersten Platz in unserem Prepaid-Kreditkarten-Test. Platz 2 geht an die ADAC ClubmobilKarte und Platz 3 teilen sich die beiden Katen von PAYANGO Payangocard und die InsideCard.

Natürlich sind alle 19 getesteten Prepaid-Kreditkarten verschieden und wir maßen uns nicht an, einzelne Prepaid-Kreditkarten über andere zu stellen. Durch unser möglichst objektives Bewertungsschema vergleichen wir die Wettbewerber untereinander. Und durch unsere Testfälle versuchen wir jeder Zielgruppe einen möglichst attraktiven Vorschlag zu unterbreiten.

Außerdem muss beachtet werden, dass bei manchen Prepaid-Kreditkarten ein Girokonto eine Grundvoraussetzung ist. Dadurch können aber Kontoführungsgebühren anfallen, welche die Jahresgebühr deutlich erhöhen, da das Leistungsangebot nun auch größer ist. Es gilt also zu entscheiden, welches „Paket“ für den Nutzer das sinnvollste ist.

Einen Überblick über die wichtigsten Top- und Flop-Konditionen in unserem Prepaid-Kreditkarten Test 2018 können Sie unserer nachfolgenden Infografik entnehmen. Hier haben wir Ihnen noch einmal im Bereich Grundgebühren, Limits und Zinssätze das attraktivste und das leistungsschwächste Angebot aus dem diesjährigen Test gegenübergestellt.

Überblick der Top- und Flop-Konditionen von Prepaid-Kreditkarte

  Prepaid-Kreditkarten im Vergleich

Für wen ist unser Test

Für wen eignet sich eine Prepaid-Kreditkarte? Ist sie für jeden Nutzertyp gleich interessant oder ist sie für bestimmte Gruppen einfach vorteilhafter?

Fassen wir mal die Fakten zusammen: Prepaid-Kreditkarten funktionieren nach dem Guthabenprinzip, Kredite werden nicht vergeben. Im Umkehrschluss bedeutet das jedoch auch, dass eine SCHUFA-Auskunft in der Regel umschifft wird. Folgende Personengruppen können bessonders von einer Prepaid-Kreditkarte profitieren:

  • Kunden mit Schufa-Eintrag, schwacher Bonität
  • Erwerbslose
  • Rentner
  • Mini-Jobber
  • Studenten, Auszubildende
  • Kinder
Tipp

Für Minderjährige eignet sich die HypoVereinsbank Prepaid UniCredit Card besonders gut. Diese kostet für 12 bis 18 Jährige nur 10 Euro pro Jahr. Die Aufladung ist für diese Zielgruppe kostenfrei. Außerdem kann sich der Nutzer der Karte eine Wunsch-Pin festlegen.

Vorteile

    • Kostenüberblick und geringes Risiko: Es kann nicht mehr ausgegeben werden, als Guthaben bereit steht, d.h. Schutz vor Missbrauch, keine Neuverschuldung.
    • breite Zielgruppe: Prepaid-Kreditkarten eignen sich besonders für Minderjährige, Studenten, Auszubildende oder überhaupt Personen mit »angekratzter« Bonität oder keinen festen Einkommen.
    • einfache Beantragung: Beantragung auch ohne Einkommensnachweise, Bankauskünfte oder Schufa-Auskunft möglich.
    • weltweite Akzeptanz: Bargeld überall und jederzeit am Geldautomaten mit PIN im Rahmen des zur Verfügung stehenden Guthabens abheben.

Nachteile

    • kein Kreditrahmen: Karteninhaber können immer nur in Ihrem Guthabenbereich agieren.
    • Aufladedauer: Da die Prepaid-Kreditkarten oftmals durch Banküberweisungen mit Geld aufgeladen werden, kann dies bis zu drei Werktage dauern.
    • jährliche Grundgebühren: Bei vielen Prepaidkreditkarten werden jährliche Gebühren erhoben, da den Banken mangels Kreditrahmen die Zinseinnahmen fehlen und sie bestrebt sind die Einnahmen an anderer Stelle zu generieren.

    Eine Prepaid-Kreditkarte ist eine feine Sache, will man kontrolliert und im gesteckten Verfügungsrahmen agieren. Außerdem erspart man sich i.d.R. eine Schufa-Auskunft, wodurch auch Leute mit schlechter Bonität eine Prepaid-Kreditkarte erhalten können.

    Surftipp: Vorteile von Kreditkarten

    Was für Prepaid-Kreditkarten gibt es?

    Genauso wie bei den „echten Kreditkarten“ gibt es auch bei den Prepaid-Kreditkarten, Kreditkarten mit Girokonto und ohne Girokonto. Manche Prepaid-Karten haben ein Kartenkonto inklusive, andere sind nur über ein Referenzkonto nutzbar. Außerdem kommen immer mehr virtuelle Kreditkarten, das heißt Kreditkarten ohne Plastikkarte, oder auch Smartphone basierte Lösungen in Form von Apps auf den Markt.

    Achtung

    Mit virtuellen Kreditkarten sind nur Onlinezahlungen möglich! Bargeldabhebung oder bargeldlos am Point of Sale bezahlen ist nicht möglich! Gerade als Zweitkarte oder für Online-Shopper eignet sich dieser spezielle „Kartentyp“.

    Auch was die Legitimation/Verifizierung der Kundendaten angeht könnten die Produkte in unserem Test nicht unterschiedlicher sein. Vom klassischen Postident, über das schon recht etablierte Videoident-Verfahren, bis hin zum Abfotografieren des Personalausweises in Verbindung mit einem Selfie ist alles dabei. Bei vielen unserer Testkandidaten hängt es am Legitimierungs-Status wie hoch die Limits gesetzt sind z.B. bei der epay Card, oder der VIABUY MasterCard. Wiederrum andere Karten werben mit 100%iger Anonymität, wie die Money2Go MasterCard der Novum Bank, welche nicht mit einem Bankkonto verbunden ist.

    Was sind Prepaid-Kreditkarten

    Was sind Prepaid-Kreditkarten? Prepaid-Kreditkarten werden im Guthaben geführt. Das Kartenkonto, manchmal ein angeschlossenes Referenzkonto, muss vor Gebrauch aufgeladen werden. Wer ein Mobiltelefon mit Prepaid-Tarif nutzt, kennt den Modus Procedendi.

    Prepaid-Kreditkarten lassen sich auf verschiedene Arten aufladen. Üblich ist die Überweisung vom eigenen Girokonto bzw. eines beliebigen Referenzkontos. Einige Anbieter erweitern das Angebot um alternative Auflademöglichkeiten (zum Beispiel SOFORT Überweisung, Giropay et cetera).

    Was die Akzeptanz von Prepaid-Kreditkarten in freier Wildbahn betrifft, bewegen sie sich mit den »echten« Kreditkarten mehr oder weniger auf Augenhöhe. Beim gängigen Einsatz, also Bargeldverfügungen oder bargeldlose Transaktionen, steht die Prepaid-Kreditkarte einer vollwertigen Kreditkarte in nichts nach. Vereinzelt kann es vorkommen, dass die Akzeptanz bei Hotelreservierungen oder Autovermietungen etwas leidet. Also im Vorfeld besser die nötigen Informationen recherchieren. Der Gros der Karten muss ohne Hochprägung auskommen, dies ist technisch sowieso längst überflüssig, so genannte „Ritsch-Ratsch“ Geräte sind vom Aussterben bedroht und werden wohl damit bald der Vergangenheit angehören.

    Tipp

    Die VIABUY Prepaid MasterCard wirbt damit, dass im Gegensatz zu den anderen Prepaid-Kreditkarten, mit ihr auch eine Autoanmietung sowie Hotel bzw. Flugbuchung kein Problem sei!

    KriteriumPrepaid-KreditkarteReale Kreditkarte
    Schufa-Abfrageneinja
    Für Minderjährige erhältlich?janein
    Überziehung möglich?neinja
    Sofortige Kontobelastungjanein
    Ratenzahlung möglich?neinja
    Einsatz online und am POSja*ja
    *Ausnahme: virtuelle Kreditkarten, welche nur online einsetzbar sind

    Prepaid-Kreditkarten sind grundsätzlich in Basis- und Kernkompetenz mit »echten« Kreditkarten vergleichbar. Einsatz- und Fremdwährungsentgelte, Gebühren, Kaufabwicklung in Online-Shops und am Terminal sind identisch. Und doch unterscheiden sich die scheinbar gleichen Kartentypen auf bemerkenswerte Art und Weise. Für die Anschaffung einer Prepaid-Kreditkarte ist in der Regel keine SCHUFA-Auskunft nötig. Daher ist das Produkt auch für Interessenten mit recht nüchterner Bonität definitiv eine Option.

    Prepaidkarten basieren auf dem Guthabenprinzip. Wurde nichts aufgeladen, ist sie nutzlos. Dies hat den Vorteil, dass der Karteninhaber tatsächlich volle Kostenkontrolle hat und, sollte es doch einmal zum Missbrauch kommen, sich das Verlustrisiko in Grenzen hält. Dank der guten Kontrolle kann das Prepaid-Kreditkartenkonto auch wunderbar als Taschengeldkonto für Minderjährige genutzt werden. Der Nachwuchs kann somit gleichzeitig den Umgang mit moderaten Zahlungsmitteln erlernen. Allerdings kann die erste Euphorie durch versteckte Entgelte und tückische Gebühren schnell getrübt werden. Denn genauso wie vollwertige Kreditkarten sind Prepaid-Kreditkarten vor solchen Kostenfallen nicht sicher.

    Info

    Was sind Prepaid-Kreditkarten? Prepaid-Kreditkarten werden im Guthaben geführt. Das Kartenkonto, manchmal ein angeschlossenes Referenzkonto, muss vor Gebrauch aufgeladen werden. Wer ein Mobiltelefon mit Prepaid-Tarif nutzt, kennt den Modus Procedendi.

    Frage: »Ich kenne das Sytsem »Prepaidkarten« von meinem Mobiltelefon. Ist denn so eine Prepaid-Kreditkarte …«

    Antwort: »Bingo!«

    Prepaid-Kreditkarten lassen sich auf verschiedene Arten aufladen. Üblich ist die Überweisung vom eigenen Girokonto bzw. eines beliebigen Referenzkontos. Einige Anbieter erweitern das Angebot um alternative Auflademöglichkeiten (zum Beispiel SOFORT Überweisung, Giropay et cetera).
    Was die Akzeptanz von Prepaid-Kreditkarten in freier Wildbahn betrifft, bewegen sie sich mit den »echten« Kreditkarten mehr oder weniger auf Augenhöhe. Beim gängigen Einsatz, also Bargeldverfügungen oder bargeldlose Transaktionen, steht die Prepaid-Kreditkarte einer vollwertigen Kreditkarte in nichts nach. Vereinzelt kann es vorkommen, dass die Akzeptanz bei Hotelreservierungen oder Autovermietungen etwas leidet. Also im Vorfeld besser die nötigen Informationen recherchieren. Der Gros der Karten muss ohne Hochprägung auskommen, dies ist technisch sowieso längst überflüssig, so genannte „Ritsch-Ratsch“ Geräte sind vom Aussterben bedroht und werden wohl damit bald der Vergangenheit angehören.

    Prepaid-Kreditkarten im Vergleich

    Kostenfallen

    Nicht nur bei »echten« Kreditkarten lauern Kostenfallen. Der Teufel liegt im Detail. Auf was sollte man also achten

    Existieren Gebühren für die Kontoschließung?

    Vereinzelt lassen sich Anbieter die Kontoschließung tatsächlich bezahlen. Bis zu 10,00 Euro (epay card Prepaid MasterCard) verlangten Anbieter aus unserem Test. Wer auf der Suche nach der passenden (Prepaid-) Kreditkarte ist, sollte unbedingt auch immer ein Blick ins Preis- und Leistungsverzeichnis werfen. Dort sind im Normalfall alle Leistungen und Gebühren nachvollziehbar präsentiert.

    Wird eine Ruhegebühr nach Inaktivität berechnet?

    Sollte die Karte über einen längeren Zeitraum »geschont« werden, also sollte das Kartenkonto für eine Weile inaktiv sein, kann es vorkommen, dass Institutionen vereinzelt Ruhegebühren einfordern. In unserem Test waren hiervon drei Karten betroffen, die Neteller net+ (30 US-Doller nach 14 Monaten Inaktivität), Money2Go (2,50 Euro ab dem 3. Monat Inaktivität) und die VIABUY Prepaid MasterCard (9,95 Euro nach 12 Monaten Inaktivität).

    Fallen Gebühren bei Einzahlungen an?

    Prepaid-Kreditkarten werden im Guthaben geführt. Das Kartenkonto muss entsprechend gedeckt sein. Generell kann die Karte von einem beliebigen Konto via Überweisung aufgeladen werden. Einige Finanzinstitute bieten alternative, meist kostenpflichtige, Auflademöglichkeiten (SOFORT Überweisung, Giropay et cetera) an. Da kann dann schon mal der ein oder andere Euro zusammenkommen.

    Werden Gebühren für Kontobewegungen und Überweisungen vom Kartenkonto fällig?

    Anbieter, die eine Überweisungsfunktion bereitstellen, erheben für diesen Service teilweise Gebühren. Wenn nicht bereits in Besitz, lieber ein kostenloses Girokonto einrichten und dieses für Überweisungen nutzen.

    Werden Fremdwährungsentgelte für Zahlungen im Nicht-EU-Ausland berechnet?

    Kommt die Karte in Ländern zum Einsatz, in denen der Euro nicht gesetzliches Zahlungsmittel ist, fallen in der Regel Fremdwährungsentgelte an. Diese halten sich allerdings im Rahmen. Die Gebühren pendeln, je nach Institut, zwischen »entgeltbefreit« und 2,75 % des Umsatzes.

    Hier gehts zu den Testfällen

    FAQ / Häufige Fragen

    Existiert eine Einlagensicherung?

    Finanzinstitute, die über eine deutsche Banklizenz verfügen, sind der gesetzlichen Einlagensicherung »Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH« angeschlossen. Die Sicherungsgrenze ist EU-weit harmonisiert. Die gesetzliche Einlagensicherung liegt bei 100.000 Euro.

    Einige Anbieter können keine Einlagensicherung vorweisen. Sollte das herausgebende Institut in Schieflage geraten kann das aufgeladene Guthaben im schlimmsten Fall verloren gehen.

    Wird eine SCHUFA-Abfrage gestellt?

    Generell wird bei Prepaid-Kreditkarten keine SCHUFA-Abfrage durchgeführt. Die Wüstenrot Visa Prepaid positioniert sich als die traditionelle Ausnahme von der Regel, ohne die kein Test der Welt auskommt. Davon geht die Welt jetzt nicht unter, sofern die Bonität des Antragsstellers seriös erscheint.

    Fallen Gebühren an, wenn das Kartenkonto als Girokonto genutzt wird?

    Teilweise kann das Kartenkonto auch als Girokonto fungieren. Im Optimalfall wird das Konto dann kostenfrei geführt.

    Auch wenn das dazugehörige Konto nicht kostenlos ist, kann die Nutzung durchaus sinnvoll sein. Man sollte es lieber als Investition verstehen, wenn das Gesamtpaket (Preis-Leistungs-Verhältnis) attraktiv genug ist und die Vorteile überwiegen.

    Existiert ein Limit für tägliche Geldabhebungen (innerhalb von 24 Stunden)?

    Das Tageslimit variiert von Anbieter zu Anbieter. Bei einigen beschränkt sich das Limit auf maximal 250 oder 400 Euro täglich. Andere stecken die Limits deutlich großzügiger. Bis zu 10.000 Euro sind laut Angaben der Anbieter möglich. Wichtig ist hierbei allerdings auch die mögliche Regulierung und die Verfügbarkeit im Geldautomaten! Wer seinen Verfügungsrahmen erhöhen will, sollte sich mit dem Kreditkartenherausgeber in Verbindung setzen.

    Das Tageslimit lässt sich nicht automatisch auf den vollen Monat umrechnen bzw. übertragen. Einige Anbieter legen Wochenlimits fest oder bestimmen eine gewisse Summe über einen festen Zeitraum.

    Sind Prepaid-Kreditkarten mit einer Hochprägung versehen?

    Die Hochprägung zählt zu den Sicherheitsmerkmalen von Kreditkarten. Für Prepaid-Kreditkarten wird sie in vielen Fällen nicht angeboten.

    Wird eine Prepaid-Kreditkarte mit Hochprägung beworben, ist das in der Regel der Optik geschuldet und dient als Service am Kunden. Schließlich kann die Karte mit Hochprägung nicht direkt als Prepaid-Kreditkarte entlarvt werden.

     

    Prepaid-Kreditkarten im Vergleich

Testfälle - Prepaid-Kreditkarten Test 2018

Testfälle - Prepaid-Kreditkarten Test 2018Was ist die Theorie in der Praxis wert? In drei unterschiedlichen Szenarien haben wir die 19 Prepaid-Kreditkarten auf ihre Tauglichkeit im Alltag und auf Reisen getestet.

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