Mpass (Dienst eingestellt)

Update: 29.07.2016 > Bestandskunden werden aktuell darauf hingewiesen, dass ab dem 1. Oktober 2016 keine Zahlungen mehr über mpass abgewickelt werden können. Etwaiges Guthaben, so wird empfohlen, sollte bis 30. September 2016 abgebucht werden. Danach will der Anbieter diese Guthaben nur noch auf Anfrage erstatten. Betroffene können sich gemäß AGB an service@mpass.de wenden.

Nach dem Telefónica am 27.07.2016 mit O2 banking sein eigenes Bankkonto in Kooperation mit der Fidor Bank anbietet, ist hier aber für Ersatz gesorgt. Mobiles Bezahlen ist darüber im Rahmen der MasterCard NFC Technologie (MasterCard PayPass) und Geld an Freunde senden per Telefonnummer möglich.

Sie suchen einen Mobile Payment Anbieter bzw. ein Tool oder App um mobil bezahlen zu können. Wir haben eine Übersicht über Mobile Payment Anbieter für den deutschen Markt für Sie zusammengestellt.

Weiterführendes

Was ist mpass?

Modern bezahlen – das verspricht mpass seinen Nutzern. Das System sieht dafür gleich drei verschiedene Wege vor: Kostenlos im Handel, mit Handynummer und mTAN in Onlineshops sowie alternativ via virtueller MasterCard. Darüber hinaus kann Geld zwischen mpass Nutzern kostenlos hin- und her transferiert werden, d. h. Beträge lassen sich mobil senden und empfangen. Voraussetzungen für das mpass-System sind ein Smartphone (bzw. ein Tablet), der mpass NFC-Sticker (Near Field Communication) sowie eine bestehende Bankverbindung (Girokonto). Gezahlt wird entweder per Guthaben oder Lastschrift.

Mit mpass liegt das derzeit in Deutschland verbreitetste kontaktlose Zahlungssystem vor. In der Praxis lässt sich mpass in rund 30.000 Geschäften schnell und unkompliziert nutzen – Tendenz steigend. Speziell für die Zahlung mit geringen Beträgen ist mpass ideal. Darüber hinaus überzeugt mpass durch hohe Sicherheit, kostenlose Kontoführung bzw. –aufladung und die bequeme Online-Zahlung. Das Konzept erscheint durchdacht und punktet überdies mit starken Partnern.

Die Vorteile von mpass

  • Startguthaben: 5,- Euro
  • 0,00 Euro Jahresgebühr
  • Kontaktloses Bezahlen per NFC
  • Virtuelle MasterCard inklusive
  • Konto lässt sich im Guthaben führen
  • Kontoaufladung kostenlos
  • Lastschriftverfahren möglich
  • Steigende Akzeptanz im Handel
  • App für Android und iOS

Alle Konditionen im Überblick

Allgemeines

Metadaten
Bezeichnung mpass
Anbieter o2, Telekom, Vodafone, WireCard
Typ kontaktlos per NFC, virtuelle MasterCard
System PayPass
Verwendung
Apps Android ab Froyo 2.2, iOs ab 4.3 (iPhone, iPad)
Endgeräte Smartphone, NFC-Sticker
Akzeptanz 30.000 Geschäfte in Deutschland, Onlineshops
Handel u. a. Star, ARAL, Vapiano, Douglas, Thalia, Christ, o2-Shops, McDonalds, Galeria-Kaufhof, Karstadt
Bargeldverfügung

Alle Gebühren im Überblick

Grundgebühren
Kartengebühr 0,00€
Jahresgebühr 0,00€ (entfällt bei einen Jahresumsatz von,…)
Jahresumsatz begrenzt bis max. 2.500 €/Jahr, unbegrenzt für mpass+-Kunden
Mahnungsgebühr 2,50 € pro Mahnung
Ersatzgebühr 4,99 € für Wallet Card und NFC-Sticker
Aufladung
Aufladegebühren 0,00€
Aufladung per Banküberweisung 0,00€
Aufladung per Gutschein 0,00€
Aufladung per Sofortüberweisung 0,00€
Weitere Auflademöglichkeiten
Bezahlung
Kontaktlose Zahlung 0,00€
Nutzung in Fremdwährung 1,50 % des Aufladebetrags
Überweisung
Rücklastschrift 10,00€ per Rücklastschrift
Lastschrift 0,00€
Geldübertragung von Kunde zu Kunde kostenlos möglich

Wo lässt sich mit mpass zahlen?

Im Vergleich sind die Verwendungsmöglichkeiten inzwischen hoch. Deutschlandweit lässt sich mit mpass kontaktlos in rund 30.000 Geschäften zahlen, darunter Star- und Aral-Tankstellen, bei Douglas-Filialen, Thalia, Christ, Hussel, der Restaurantkette Vapiano sowie einigen Karstadt- und Galeria-Kaufhof Filialen, McDonald’s-Restaurants sowie o2 Shops. Hinzu bieten sich die virtuelle Kreditkarte und das mpass-System bei fast allen Internet-Shops als Zahlungsoptionen an. 

Wer steckt hinter mpass?

Eines der größten „Pro“-Argumente für mpass sind die Partner: Hinter mpass stehen die drei großen Mobilfunkbetreiber o2, Telekom und Vodafone. Entsprechend können Millionen von Vertragskunden bereits jetzt unkompliziert auf das Verfahren zugreifen. Letzteres erhöht die Wahrscheinlichkeit einer schnellen Akzeptanz. Hinzu kommt als weiterer Kooperationspartner Wirecard Card Solutions. Der Finanzdienstleister wickelt im Verbund die mpass Zahlungen ab und verfügt über die MasterCard-Lizenzen. Außerdem stellt Wirecard den mpass Service, d. h. die Kunden-Hotline. 

Welche Gebühren gibt es bei mpass?

Für den Kunden sind für die Nutzung von mpass keine monatlichen  oder jährlichen Gebühren vorgesehen. Die Zahlung ist in Euro-Ländern ebenfalls kostenlos. Außerhalb der Eurozone fallen – wie bei Kreditkarten gewohnt – 1,50% des Umsatzes als Gebühren an. Zusätzliche Sondergebühren finden sich in unserer Übersicht. Sondergebühren beschränken sich auf Rücklastschriften, Mahnungskosten sowie Ersatzgebühren.

Wie sicher ist mpass?

Die Zahlung via mpass ist prinzipiell äußerst sicher: Wird per NFC kontaktlos  im Handel gezahlt („Tap&Go“), gelangen keine vertraulichen Daten an den Händler oder sonstige Personen. Lediglich relevante Infos zur Zahlungsauslösung werden übertragen. Zahlungen ohne PIN sind auf Beträge von 25,00 Euro begrenzt. NFC-Signale überlagern sich außerdem nicht, d. h. der Vorgang wird bei verschiedenen, gleichzeitig auftretenden Signalen an einem Terminal automatisch abgebrochen.  Geht das Handy oder der Sticker verloren, kann das Konto rund um die Uhr gesperrt werden. Online-Einkäufe sind bei mpass mittels Passwort und mTAN gesichert. Der Sicherheitsschutz der virtuellen MasterCard basiert auf den Richtlinien moderner Kreditkarten, was maximalen Schutz bedeutet. Die mpass App ist mit einer persönlichen Identifikationsnummer geschützt. Sensible Daten sind zudem nicht ablesbar.

Hinsichtlich der Finanzen: Wirecard unterliegt den Auflagen der Deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und ist zur Ausübung von E-Gelddiensten gemäß der E-Geld-Richtlinie 2011 (Ref: 900051) autorisiert.

Wie lässt sich mpass einrichten?

Nach dem Klick auf die Antragsseite wählen Kunden im ersten Schritt ihren derzeitigen Mobilfunkbetreiber aus – also o2, Telekom oder Vodafone. Alternativ funktioniert mpass bei diversen anderen Anbietern, z. B. BASE, Congstar, Fonic und vielen mehr. Für die Registrierung trägt der Nutzer seine persönlichen Angaben (inkl. Bankverbindung, E-Mail-Adresse und Handynummer) in das Formular ein. Innerhalb weniger Tage wird daraufhin der NFC-Sticker versandt, mit dem kontaktloses zahlen möglich ist. Für o2-Kunden gibt es neben dem passiven NFC-Sticker noch die Variante einer NFC-SIM, welches allerdings die Verwendung eines o2 Wallet-Dienstes voraussetzt.

Mit der Anmeldung bei mpass verfügen Kunden über ein eigenes mpass-Konto . Die Zahlungsfunktion lässt sich entweder per Guthaben oder Lastschrift abwickeln. Die Guthabenaufladung ist praktisch generell kostenfrei (Banküberweisung, Gutschein, Lastschrift).

Je nach Anbieter variiert der Produktumfang von mpass. Bei o2, Telekom und anderen Anbietern kann der Nutzer das komplette System verwenden.

Was kann die mpass App?

Smartphone-Besitzer können sich die mpass App herunterladen. Darüber besteht die Option, sich auf das mpass Kundenkonto einzuloggen. Dort finden sich u. a. eine Übersicht über die getätigten Transaktionen, die Funktion zum persönlichen Geldtransfer, eine Aufladefunktion und eine Händlersuche. Die Apps sind für Android und iOS (iPhone) erhältlich.

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