Die Fidor SmartCard

Vorteile

  • als MasterCard Kreditkarte gechipt, dadurch auch bei Mietwagen Leihe zu gebrauchen
  • Inklusive kostenlosem Girokonto
  • Kontaktlos Bezahlen mit PayPass
  • Zahlreiche weitere Boni für Geldanfragen, Spartipps, Produktbewertungen, Erklär-Videos, Gehaltseingänge
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Konditionen - Fidor SmartCard - Stand: 20.07.18

Allgemeines

Herausgebendes Kreditinstitut
Fidor
Bezeichnung
SmartCard
Kreditkartengesellschaft
Mastercard
Kartentyp
Prepaid Kreditkarte
Zinsfreies Zahlungsziel (bis zu...)
-
Anzahl der Akzeptanzstellen
35 Millionen
Kontaktloses Zahlen (NFC)
PayPass
Girokonto inklusive/erforderlich?
ja
Eigenes Kartendesign möglich?
ja
SCHUFA-Abfrage bei Antrag?
nein
Postident bei Kontoeröffnung?
ja
VideoIdent bei Kontoeröffnung?
ja

Grundgebühren

Girokonto

Kontoführungsgebühr
0,00€
Als Pfändungsschutzkonto nutzbar?
nein
Herausgebendes Kreditinstitut
Fidor

Kreditkarte

Grundgebühr 1. Jahr für Hauptkarte
0,00€
Grundgebühr ab 2. Jahr für Hauptkarte
0,00€
Grundgebühr für Partnerkarte
keine Partnerkarte erhältlich
Kosten für Ersatzkarte
15,00€
Gebühr für Kontoschließung
0,00€
Gebühr für Rücküberweisung von Restguthaben
nicht möglich
Kosten für eigenes Kartendesign
0,00€

Guthaben- und Soll-Zinssätze

Kreditkarte

Guthabenzins auf dem Kreditkartenkonto: 0,00%
Soll-Zins auf dem Kreditkartenkonto: 5,99%*

Girokonto

Guthabenzins beim Girokonto
Zinssatz bis Guthaben
0,00%- unbegrenzt -
Soll-Zins beim Girokonto: 5,99%*
* Sollzinssatz beim Dispokredit, Zinssatz variabel, Kreditsumme abhängig von persönlicher Bonität, vierteljährliche Abrechnung

Einsatzentgelte

Tageslimits

Tageslimit für bargeldlose Zahlungen
1.000,00€
Tageslimit für Bargeldabhebung im Inland
2.000,00€
Tageslimit für Bargeldabhebung im Ausland
kein Limit
Aufladung von Guthaben möglich
ja
Maximale Anzahl an Aufladungen pro Tag
unbegrenzt
Maximale Aufladung in Euro
0,00€
Maximales Guthaben auf dem Kartenkonto
0,00€

Entgelte für Bargeldabhebungen an

- institutsinternen Geldautomaten
0,00€
- anderen Geldautomaten im Inland
min. 2,00€ (keine prozentuale Gebühr)
- anderen Geldautomaten im Ausland
min. 2,00€ (keine prozentuale Gebühr)

Entgelte für bargeldlose Zahlungen

- im Euro-Raum
k.A.
- im sonstigen Ausland
k.A.

Fremdwährungsentgelt

- Fremdwährungsentgelt
1,50%

Überweisungen

Übertragung Guthaben Karte zu Karte möglich
nein
Überweisungen vom Kartenkonto möglich
ja
- Kosten Inlands- und SEPA-Überweisung
0,00€
- Kosten Auslandsüberweisungen
0,00€
Kosten für Rückbuchungen
3,00€

Sicherheitsmerkmale

Hochprägung
ja
CVC-Code auf Rückseite
ja
Name des Karteninhabers eingeprägt
ja
Sicherheitschip
ja
MasterCard Secure Code / Verified by Visa (3D Secure)
nein
Transaktions-Details per SMS
ja
Transaktions-Details per Mail
ja

Einlagensicherung und Haftungslimit

Gesetzliche Einlagensicherung
100.000 Euro
Sicherungssystem gesetzlich
Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH (EdB)
Maximale Haftung
50,00
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Die Fidor SmartCard MasterCard im Test

Unser redaktioneller Test zur SmartCard

Nur noch einen Klick entfernt – Die Fidor SmartCard jetzt beantragen

Kartenantrag

Die Fidor Bank arbeitet mit einem dreistufigen System: registrieren, legitimieren, bestellen. Die SmartCard zu ordern, ist dabei der einfachste Schritt. Sie kann direkt aus dem Onlinebanking heraus bestellt werden – ohne weitere Angaben machen zu müssen. Voraussetzung dafür ist, dass man das kostenlose Girokonto aktiv nutzt, das mit der Registrierung und der anschließenden Legitimation eröffnet wird. Dazu später mehr.

Registrierung

Punkt eins auf der To-do-Liste für die SmartCard der Fidor Bank: die Registrierung. Das Prozedere ist relativ einfach gehalten. Erfasst werden Name, Nickname, E-Mail und Passwort, zudem müssen die Bedingungen akzeptiert werden. Kurz darauf erhält man eine E-Mail mit einem Bestätigungslink und im darauffolgenden Schritt sämtliche Vertragsunterlagen. Die Papiere müssen ausgefüllt und an die Fidor Bank geschickt werden.

Legitimation

Da mit der Registrierung ein kostenloses Girokonto eingerichtet wird, führt kein Weg an der Legitimation vorbei. Die Fidor Bank macht es Kunden bzw. Mitgliedern so einfach wie möglich. Entweder man geht zur Post und nutzt das Postidentverfahren. Dabei werden die Ausweisdaten abgeglichen. Oder man legitimiert sich per Videoident. Laut Fidor-Community dauert der gesamte Vorgang weniger als zehn Minuten. Damit wären die ersten beiden Stufen des Kartenantrags erfolgreich bewältigt

Kartenbestellung

Die Kreditkarte kann dann ganz einfach online bestellt werden. Aber: Um Inhaber einer Fidor SmartCard zu werden, müssen einige Bedingungen erfüllt sein. An erster Stelle steht ein voll legitimiertes Smart Girokonto. Das sollte das geringste Problem sein. Die Fidor Bank prüft zudem die Bonität, anhand des internen Scores und gegebenenfalls auch über eine externe Bonitätsprüfung. Sie erfolgt einseitig. Heißt, die Fidor Bank gibt ihrerseits keine Informationen an die Auskunftei weiter. Darüber hinaus muss das Girokonto als Haupt- bzw. als Gehaltskonto geführt werden. Anderenfalls muss man mit einer Ablehnung des Kartenantrags rechnen.

Onlinebanking

Wenn es einen Preis für das schönste Onlinebanking gäbe, hatte die Fidor Bank beste Chancen, ihn zu gewinnen. Das Portal überzeugt vor allem optisch und kann auch mit Blick auf die Funktionalität punkten. Alle Bereiche, Funktionen und Optionen sind sofort ersichtlich. Das gilt für den aktuellen Kontostand und die aktuellen Kreditkartenumsätze gleichermaßen.

Der Zugang zum Portal erfolgt per Benutzernamen und Passwort über eine „sichere Leitung“. Von der Startseite aus lassen sich dann ganz bequem alle gewünschten Informationen aufrufen. Ähnlich verhält es sich bei der Fidor App, mit der man auch von unterwegs aus sein Girokonto und die MasterCard Kreditkarte verwalten kann. Aufträge müssen übrigens mit einer mobile-TAN bzw. mTAN freigegeben werden (TAN: Transaktionsnummer).

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Zahlungsverkehr

Der Beschreibung nach ist die MasterCard von Fidor ein echter Tausendsassa: „Die Fidor SmartCard ist eine Kombination aus Maestro, Master Card und kontaktlosem Bezahlen, weshalb ihr Netz an weltweiten Akzeptanzstellen das der herkömmlichen Karten um ein Vielfaches übertrifft.“

Aufgeschlüsselt heißt das: Man hat nicht nur eine Kreditkarte von MasterCard mit ohnehin schon vielen Millionen Akzeptanzstellen, sondern auch die Funktionalität einer Maestro-Card – und das alles in einem Stückchen Plastik vereint. Hinzu kommt die NFC-Technik (Near Field Communication), mit der man per Funk und somit kontaktlos bezahlen kann. Bei Beträgen bis 25 Euro reicht es, die Karte vor das Terminal zu halten, ohne Unterschrift oder Geheimzahl.

Dass die Kreditkarte der Fidor Bank viel kann, bedeutet allerdings nicht, dass man auch viel für den Zahlungsverkehr berappen muss. Ganz im Gegenteil: Bargeldlos zu bezahlen, ist rund um den Globus absolut kostenfrei, weil kein Auslandseinsatzentgelt erhoben wird.

Bei Barauszahlungen am Automaten hängt es von der Zahl der Transaktionen und dem Geldeingang ab, ob Kosten anfallen oder sogar ein Bonus gezahlt wird. Sofern mindestens 399 Euro pro Monat auf dem Konto eingehen und drei Kartenzahlungen vorgenommen werden, gibt es 2,00 Euro, wenn keine Abhebung erfolgt und einen Euro, falls nur einmal Geld abgehoben wird. Jeder weitere Vorgang kostet 2.00 Euro und ist damit vergleichsweise günstig. Auszahlungen am Schalter sind nicht möglich.

Zahlungsziel

Die mit der SmartCard getätigten Umsätze werden direkt mit dem Guthaben auf dem kostenlosen Smart Girokonto verrechnet. Somit gibt es bei dieser Kreditkarte kein zinsfreies Zahlungsziel und auch keine Option, in Raten zu zahlen.

Zinsen

Die Fidor Bank zahlt ihren Kunden auf dem Girokonto einen variablen Guthabenzins. Der beträgt derzeit 0,00 Prozent per anno. Da es sich um einen variablen Wert handelt, besteht zumindest die Hoffnung, dass in Zukunft wieder eine Rendite möglich ist. Sollzinsen fallen nur auf dem Girokonto an, wenn bei ausreichender Bonität ein Dispositionskredit eingeräumt wird. Der aktuelle Dispozins: 5,99% p.a.

Sicherheit / Einlagensicherung

Das Sicherheitskonzept der Fidor Bank ist gut, aber verbesserungswürdig. An der SmartCard Kreditkarte selbst gibt es nichts zu mäkeln. Sie ist hoch geprägt, mit Chip und Sicherheitscode (CVC) versehen. Woran es ein wenig hapert ist die Onlinesicherung. Zwar kann die Karte für das 3D-Secure-Verfahren von MasterCard registriert werden. Laut Fidor Community läuft das Verfahren allerdings nicht rund, sondern nur über ein eher mäßiges Workaround. Statt eine TAN aufs Handy zu erhalten oder ein Passwort einzugeben, verschickt Fidor eine E-Mail mit der Bitte, die Zahlung freizugeben. Das klappt wohl nicht immer.

Deutlich besser gelöst ist das Thema Umsatzbenachrichtigung. Kunden können sich per E-Mail über jeden Umsatz mit der SmartCard informieren lassen. Gegen Gebühr erfolgt die Benachrichtigung auch via SMS, für 0,10 Euro je Kurznachricht. Das macht es deutlich leichter, betrügerische Buchungen zu erkennen und zu melden. Denn als Kunde ist man in der Pflicht, umgehend die Fidor Bank zu informieren und die Karte sperren zu lassen. Für diese Zwecke nutzt das Unternehmen den Sperr-Notruf 116 116, oder kostenpflichtig aus dem Ausland +49 116 116 bzw. +49 30 40 50 40 50. Die Haftung des Kunden bei Betrug ist auf 50.00 Euro begrenzt.

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Einlagensicherung

Die Einlagen auf dem kostenlosen Girokonto der Fidor Bank sind über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH bis zu 100.000 Euro je Kunde geschützt. Das entspricht den gesetzlichen Vorgaben.

Bonus, Rabatt, Cashback

Die Fidor Bank bietet ihrer Community ein recht umfangreiches Bonusprogramm. Die Boni stehen nicht im direkten Zusammenhang mit der SmartCard Kreditkarte, sondern eher mit den Aktivitäten als Mitglied. Möglich sind bis zu 1.000 Euro für eine innovative Produktidee, die dann später auch umgesetzt wird. Erklär-Videos, die veröffentlicht werden, vergütet die Bank mit 100 Euro. Für eine Geldfrage oder einen Spartipp stehen 0,10 Euro zu Buche.

Geld gibt es auch, wenn die Kreditkarte nicht für Barverfügungen an Automaten genutzt wird. Allerdings nur bei einem Mindestgeldeingang ab 399 Euro im Monat. Dann sind bis zu 2,00 Euro als Gutschrift auf das Girokonto möglich. Bei nur einer Abhebung gewährt die Fidor Bank immerhin noch einen Euro Bonus.

Versicherungsleistungen

Mit der SmartCard der Fidor Bank gehen keinerlei Versicherungsleistungen einher – zumindest geben Internetseite und Geschäftsbedingungen keine Auskunft darüber.

Gesamtfazit

Die SmartCard der Fidor Bank gehört zu den Top-Kreditkarten am deutschen Markt. Das hat mehrere Gründe: die Kombination dreier Zahlungsoptionen, den Verzicht auf Jahresgebühr und Auslandseinsatzentgelt, günstige Barverfügungen, das perfekte Online-Banking, das Community-Bonussystem und den Service.

Trotzdem handelt es sich nicht um eine Kreditkarte für jedermann. Denn bewilligt wird die MasterCard nur bei ausreichender Bonität, was wiederum eine Bonitätsprüfung – intern und/oder extern – voraussetzt. Ist diese Hürde genommen, hat man mit der Fidor SmartCard eine einfache und darüber hinaus günstige Kreditkarte, die den meisten Ansprüchen vollauf gerecht wird.

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