Diners Club TravelCard

Vorteile

  • Exklusives Bonusprogramm
  • Kein Limit für Transaktionen im In- und Ausland
  • Umsatzanalyse mittels Auswertungstools
Weiter

Konditionen - Diners Club TravelCard - Stand: 20.08.18

Allgemeines

Herausgebendes Kreditinstitut
Diners Club
Bezeichnung
TravelCard
Kreditkartengesellschaft
Diners Club
Kartentyp
Charge Card
Zinsfreies Zahlungsziel (bis zu...)
14 Tage
Anzahl der Akzeptanzstellen
24 Millionen
Kontaktloses Zahlen (NFC)
nicht möglich
Girokonto inklusive/erforderlich?
nein
Eigenes Kartendesign möglich?
nein
SCHUFA-Abfrage bei Antrag?
nein
Postident bei Kontoeröffnung?
ja
VideoIdent bei Kontoeröffnung?
nein

Grundgebühren

Kreditkarte

Grundgebühr 1. Jahr für Hauptkarte
70,00€
Grundgebühr ab 2. Jahr für Hauptkarte
70,00€
Grundgebühr für Partnerkarte
keine Partnerkarte erhältlich
Kosten für Ersatzkarte
0,00€
Gebühr für Kontoschließung
0,00€
Gebühr für Rücküberweisung von Restguthaben
0,00€

Guthaben- und Soll-Zinssätze

Kreditkarte

Guthabenzins auf dem Kreditkartenkonto: 0,00%
Soll-Zins auf dem Kreditkartenkonto: 12,50%*
* Sollzinssatz beim Dispokredit, Zinssatz variabel, Kreditsumme abhängig von persönlicher Bonität, vierteljährliche Abrechnung

Einsatzentgelte

Tageslimits

Tageslimit für bargeldlose Zahlungen
kein Limit
Tageslimit für Bargeldabhebung im Inland
2.000,00€
Tageslimit für Bargeldabhebung im Ausland
2.000,00€
Aufladung von Guthaben möglich
nein

Entgelte für Bargeldabhebungen an

- institutsinternen Geldautomaten
k.A.
- anderen Geldautomaten im Inland
3,00% jedoch mindestens 4,00€
- anderen Geldautomaten im Ausland
3,00% jedoch mindestens 4,00€

Entgelte für bargeldlose Zahlungen

- im Euro-Raum
min. 0,00€ (keine prozentuale Gebühr)
- im sonstigen Ausland
k.A.

Fremdwährungsentgelt

- Fremdwährungsentgelt
1,50%

Überweisungen

Übertragung Guthaben Karte zu Karte möglich
nein
Überweisungen vom Kartenkonto möglich
nein
Kosten für Rückbuchungen
nicht möglich

Bonussysteme und Versicherungen

Auslandskrankenversicherung

- umfassendes Versicherungssystem

Reise-Unfallversicherung

Reiserücktrittskostenversicherung

Reisegepäckversicherung

Verkehrsmittel-Unfallversicherung

Cash-Back (Geld-Zurück)

Rabatte bei Mietwagen

Rabatte bei Reisen

- Kostenloser Zutritt bei mehr als 550 Diners Club Airport Lounges weltweit* * Voraussetzung: Jahresumsatz von 3.600 Euro innerhalb der letzten 365 Tage vor Loungebesuch - Fast Lane

Rabatte bei Hotels

Bonuspunkte bei Kreditkartenzahlung

- Bonus Selection: mit jedem Umsatz Bonuspunkte sammeln und gegen attraktive Angebote eintauschen (Mitgliedsbeitrag 25 Euro)

Sicherheitsmerkmale

Hochprägung
nein
CVC-Code auf Rückseite
nein
Name des Karteninhabers eingeprägt
nein
Sicherheitschip
nein
MasterCard Secure Code / Verified by Visa (3D Secure)
nein
Transaktions-Details per SMS
nein
Transaktions-Details per Mail
nein

Einlagensicherung und Haftungslimit

Gesetzliche Einlagensicherung
100000.00
Maximale Haftung
150,00
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Die Diners Club TravelCard im Test

Unser redaktioneller Test zur TravelCard

Nur noch einen Klick entfernt – Die Diners Club TravelCard jetzt beantragen

Kartenantrag

Die Diners Club Travel Card ist eine Firmenkreditkarte und daher ausschließlich für Mitarbeiter von Unternehmen erhältlich, die mit Diners Club zusammenarbeiten. Dazu muss eine Rahmenvereinbarung mit Diners Club getroffen werden. Diese Vereinbarung liegt als PDF vor und bildet die Grundlage für den eigentlichen Kreditkartenantrag, der dann von den Mitarbeitern gestellt werden muss. Über die Rahmenvereinbarung wird unter anderem festgelegt, wie hoch die Jahresgebühr für die Diners Club Travel Card sein soll – abhängig unter anderem davon, wie viele Firmenkreditkarten insgesamt ausgestellt werden.

Der Antrag für die Diners Club Kreditkarte wird ebenfalls als PDF angeboten. Hier müssen die gängigen Nutzerdaten hinterlegt werden, angefangen beim Namen und dem Geburtsdatum bis hin zu den Kontaktdaten und der Anschrift. Außerdem verlangt Diners Club Informationen zum beruflichen Status des Antragstellers.

Identitätsfeststellung bei der Bank

Die Legitimation erfolgt über die Hausbank des künftigen Karteninhabers. Das Kreditinstitut muss auf dem Antrag bestätigen, dass der Antragsteller volljährig ist. Darüber hinaus wird gefragt, seit wann das Girokonto besteht – über das später auch die Rechnungen abgewickelt werden –, ob die Girokontoverbindung einwandfrei ist, ob es Mahnungen wegen Überziehung gab, ob es sich um eine politisch exponierte Person handelt und wie hoch die monatlichen Geldeingänge sind.

Onlinebanking

Das Online-Banking für die Diners Club Travel Card ist modern, übersichtlich und leicht zu bedienen. Allesamt Eigenschaften, die einen Daumen hoch verdienen. Über das Portal hat man jederzeit Zugriff auf die aktuellen Umsätze und die Kontoauszüge. Die Belege können problemlos heruntergeladen und archiviert werden. Lobenswert ist auch die Option, sich per E-Mail über neue Kontoauszüge informieren und sich den Beleg gleich als Anhang schicken zu lassen.

Da jeder Kunde eigene Anforderungen an ein Online-Banking-Portal hat, kann man bei Diners Club selbst Hand anlegen und die Übersicht nach dem persönlichen Gusto gestalten. Dazu gehören unter anderem Info-Diagramme, die jeden Umsatz nach Branche aufschlüsseln. Der Login zum Diners Club E-Konto erfolgt übrigens mit der E-Mail-Adresse. Dadurch ist es möglich, gleich mehrere Diners Club Kreditkarten über einen Zugang zu verwalten.

Applikation

Für Nutzer der Travel Card von Diners Club gibt es zusätzlich eine App. Sie bietet nicht den Funktionsumfang einer klassischen Banking-Applikation, sondern zielt eher auf das Thema Reisen. Kurzum: Das Tool ist in erster Linie serviceorientiert. Es listet Lounges auf, zu denen man gegebenenfalls kostenfreien Zugang hat, zeigt, wo es Wi-Fi-Hotsports gibt und nennt empfehlenswerte Händler.

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Zahlungsverkehr

Die Travel Card von Diners Club ist für alle gängigen Zahlungsvorgänge, inklusive des kontaktlosen Bezahlens per NFC (Near Field Communication bzw. Nahfeldkommunikation) geeignet. Zahlungen innerhalb der Europäischen Union in Euro sind kostenfrei. Für andere Währungen berechnet Diners Club eine sogenannte Manipulationsgebühr (oder schlicht ein Auslandseinsatzentgelt) in Höhe von 1.50 Prozent. Für Barauszahlungen mit der Kreditkarte an Automaten beträgt die Gebühr 3.00 Prozent, mindestens 4.00 Euro.

Zahlungsziel

Mit dem Antrag für die Diners Club Travel Card wird gleichzeitig ein Lastschriftmandat unterschrieben. Das heißt, die monatliche Kreditkartenabrechnung wird vom Girokonto abgebucht. Die Zahlungsfrist geht aus den Informationen von Diners Club leider nicht hervor. Sie wird, so die Geschäftsbedingungen, auf dem Kontoauszug genannt. Die Verlängerung der Zahlungsfrist um 10 Tage kostet bei Diners Club 10,00 Euro pro Jahr.

Die Teilzahlungsoption von Diners Club nennt sich Best Pay. Gezahlt werden müssen mindestens 5,00 Prozent bzw. 10,00 Euro des ausstehenden Saldos. Wer die Ratenzahlung nutzen möchte, kann sie über ein Online-Formular aktivieren – Bonität und die Zustimmung durch Diners Club vorausgesetzt. Über das Formular muss auch vereinbart werden, welcher Prozentsatz monatlich zurückgezahlt werden soll.

Zinsen

Die „smarte Teilzahlung“ bei Diners Club heißt Best Bay. Ob sie für die Travel Card zur Verfügung steht, geht aus den vorliegenden Informationen leider nicht hervor. Die Teilzahlung muss eigens aktiviert werden. Der effektive Jahreszins für die ersten sechs Monate beträgt 3,9 Prozent. Ab dem siebten Monat berechnet Diners Club 9,5 Prozent Sollzinsen auf den ausstehenden Betrag. Guthabenzinsen sind bei den Kreditkarten von Diners Club nicht vorgesehen.

Sicherheit / Einlagensicherung

Die Einlagensicherung bei Diners Club folgt dem europäischen Schema. Dadurch sind je Kunde 100.000 Euro abgesichert. Dafür sorgt die österreichische Einlagensicherung der Banken & Bankiers Gesellschaft m.b.H. Und auch sonst bietet die Travel Card von Diners Club alle relevanten Sicherheitsoptionen – abgesehen von einem 3D-Secure-Verfahren für Onlinetransaktionen.

Die Diners Club Kreditkarte an sich ist auf Wunsch mit dem Namen des Inhabers versehen. Dieser wird, ebenso wie die Kartennummer, hoch geprägt. Auf der Rückseite der Plastikkarte befindet sich der Card Validation Code, der unter anderem für Zahlungen im Internet benötigt wird. Selbstverständlich ist die Kreditkarte auch mit einem Chip versehen, der es Betrügern unmöglich macht, die Daten auszulesen oder zu manipulieren.

Sollte die Kreditkarte gestohlen oder verloren werden, steht das Serviceteam unter +43 1 50 135-135 oder +43 1 50 135-136 zur Verfügung, damit die Travel Card umgehend gesperrt werden kann. An diese Rufnummer sollte man sich auch bei betrügerischen oder unbekannten Buchungen wenden. Damit man auf solche Transaktionen umgehend reagieren kann, gibt es S-SMS. Dieser Service informiert per Kurznachricht kostenlos über alle Umsätze. Die Haftung des Kunden beträgt nach der Kartensperre maximal 150 Euro.

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Bonus, Rabatt, Cashback

Betrachtet man die zusätzlichen Leistungen wie Boni und Rabatte, ist die Diners Club Travel Card ein echtes Schwergewicht. Gerade für Mitarbeiter, die viel unterwegs sind, dürfte der kostenlose Zugang zu den über 800 Diners Club Airport Lounges einen echten Mehrwert darstellen (ab 3.600 Euro Jahresumsatz). Gleiches gilt für Fast Lane, womit man schneller durch die Sicherheitskontrolle am Wiener Flughafen kommt.

Für 25 Euro jährlich kann man zudem am Bonusprogramm von Diners Club teilnehmen, genannt Bonus Selection. Mit jedem Umsatz sammelt man Punkte, die später gegen Prämien eingetauscht werden können. Und zu guter Letzt bietet die Travel Card auch Sonderkonditionen bei den Autovermietungen Avis, Europcar und Hertz (je nach Verfügbarkeit).

Versicherungsleistungen

„Mit Ihrer Diners Club Card kommen Sie in den Genuss eines modernen, umfassenden Versicherungspaketes“, verspricht das Unternehmen. Unterschieden wird dabei zwischen Leistungen I und Leistungen II. Die Leistungen I gelten, wenn die „Bezahlung der Reisekosten […] zum überwiegenden Teil mit einer Diners Club Card erfolgte“. Dazu gehören eine Verkehrsmittel- Unfallversicherung, die Rückholkosten im Inland, eine Reisegepäckversicherung, eine Reisestornoversicherung, eine Reiseabbruchversicherung, Flugversäumnis und Flugverspätung sowie eine verspätete Gepäckausgabe.

Die Leistungen II setzen voraus, dass die Kreditkarte innerhalb der vergangenen zwei Monate genutzt wurde. Inklusive sind Berge-Transportkosten, die Überführungskosten im Todesfall, der Nottransport aus dem Ausland, Behandlungskosten und Krankenbesuche im Ausland, eine Kautionsversicherung, eine Haftpflichtversicherung, Polizeieinsatz, Dokumentenersatz und eine Kontosaldenversicherung.

Gesamtfazit

Für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter öfter auf Reisen schicken, ist die Diners Club Travel Card durchaus eine Überlegung wert. 26 Millionen Akzeptanzstellen, ein solides Online-Banking für die Mitarbeiter und die Firma – für die einfachere Buchhaltung –, ein dickes Versicherungspaket, weitere Extras und der klare Fokus auf die Sicherheit sprechen für das Angebot. Ob es sich für ein Unternehmen tatsächlich auszahlt, eine Rahmenvereinbarung mit Diners Club zu treffen, sollte in Ruhe geklärt werden. Ein Punkt, der dabei ganz sicher eine Rolle spielt: Mitarbeiter, die eine Diners Club Travel Card haben, erhalten eine kostenlose private Kreditkarte – damit die Ausgaben perfekt getrennt werden können.

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