Die AirPlus Travel Expense Card

Vorteile

  • Umfangreicher Versicherungsschutz
  • Direkte Umrechnung von Fremdwährung
  • Kostenreduzierung durch vereinfachte Abrechnung
  • Optionale Zusatzleistungen
  • Rabatte bei Autovermietungen
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Konditionen - AirPlus Travel Expense Card - Stand: 10.12.18

Allgemeines

Herausgebendes Kreditinstitut
AirPlus
Bezeichnung
Travel Expense Card
Kreditkartengesellschaft
Mastercard
Kartentyp
Charge Card
Zinsfreies Zahlungsziel (bis zu...)
28 Tage
Anzahl der Akzeptanzstellen
35 Millionen
Kontaktloses Zahlen (NFC)
PayPass
Girokonto inklusive/erforderlich?
nein
Eigenes Kartendesign möglich?
ja
SCHUFA-Abfrage bei Antrag?
ja
Postident bei Kontoeröffnung?
ja
VideoIdent bei Kontoeröffnung?
nein

Grundgebühren

Kreditkarte

Grundgebühr 1. Jahr für Hauptkarte
35,00 €
Grundgebühr ab 2. Jahr für Hauptkarte
35,00 €
Grundgebühr 1. Jahr für Partnerkarte
26,00 €
Grundgebühr ab 2. Jahr für Partnerkarte
26,00 €
Kosten für Ersatzkarte
10,00 €
Gebühr für Kontoschließung
0,00 €
Gebühr für Rücküberweisung von Restguthaben
0,00 €
Kosten für eigenes Kartendesign
0,00 €

Guthaben- und Soll-Zinssätze

Kreditkarte

Guthabenzins auf dem Kreditkartenkonto: 0,00%
Soll-Zins auf dem Kreditkartenkonto: 0,00%*
* Sollzinssatz beim Dispokredit, Zinssatz variabel, Kreditsumme abhängig von persönlicher Bonität, vierteljährliche Abrechnung

Einsatzentgelte

Tageslimits

Tageslimit für bargeldlose Zahlungen
kein Limit
Tageslimit für Bargeldabhebung im Inland
500,00 €
Tageslimit für Bargeldabhebung im Ausland
500,00 €
Aufladung von Guthaben möglich
ja
Maximale Anzahl an Aufladungen pro Tag
unbegrenzt
Maximale Aufladung in Euro
unbegrenzt
Maximales Guthaben auf dem Kartenkonto
unbegrenzt

Entgelte für Bargeldabhebungen an

- institutsinternen Geldautomaten
2,00 %, jedoch mindestens 3,80 €
- anderen Geldautomaten im Inland
2,00 %, jedoch mindestens 3,80 €
- anderen Geldautomaten im Ausland
2,00 %, jedoch mindestens 3,80 €

Entgelte für bargeldlose Zahlungen

- im Euro-Raum
gebührenfrei
- im sonstigen Ausland
gebührenfrei

Fremdwährungsentgelt

- Fremdwährungsentgelt
1,95 %

Überweisungen

Übertragung Guthaben Karte zu Karte möglich
nein
Überweisungen vom Kartenkonto möglich
nein
Kosten für Rückbuchungen
nicht möglich

Bonussysteme und Versicherungen

Auslandskrankenversicherung

Optional: Im Rahmen des Reisekomfort-Versicherungspakets für 29 € pro Jahr

Verkehrsmittel-Unfallversicherung

Wenn Sie mit Ihrer AirPlus Corporate Card bezahlen, deckt die Verkehrsmittel-Unfallversicherung ohne zusätzliche Kosten zahlreiche Schadensfälle ab: - Invalidität - Todesfall - Bergungskosten - Kurkostenbeihilfe - Kosmetische Operationen - Tagegeld bei Koma - Tagegeld bei Entführung im Verkehrsmittel - Krankenhaustagegeld / Genesungsgeld Der Unfallschutz bezieht sich auch auf Fahrten im eigenen Dienstwagen.

Erhöhung des Versicherungsschutzes bei Mietwagen

Optional: Mietwagen-Vollkaskoversicherung 25 € pro Jahr

Prämienmeilen etwa für Flüge

Optional: Miles & More Prämienmeilenprogramm 49 € pro Jahr

Rabatte bei Mietwagen

Bei AVIS, Europcar, Hertz oder Sixt und Sie sparen mit Ihrer Corporate Card bis zu 15% – ohne Kaution oder Vorkasse

Rabatte bei Hotels

AirPlus Hotelprogramm:Suchen und buchen Sie direkt bei HRS günstige Übernachtungsmöglichkeiten.

Sicherheitsmerkmale

Hochprägung
ja
CVC-Code auf Rückseite
ja
Name des Karteninhabers eingeprägt
ja
Sicherheitschip
ja
MasterCard Secure Code / Verified by Visa (3D Secure)
ja
Transaktions-Details per SMS
ja
Transaktions-Details per Mail
ja

Einlagensicherung und Haftungslimit

Sicherungssystem gesetzlich
-
Maximale Haftung
0,00
Weiter

Die AirPlus Travel Expense Card im Test

Unser redaktioneller Test zur Travel Expense Card

Nur noch einen Klick entfernt – Die AirPlus Travel Expense Card jetzt beantragen

Kartenantrag

Um Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: Die AirPlus Travel Expense Card ist eine Firmenkreditkarte und steht Privatkunden daher nicht zur Verfügung. Sie kann nur beantragt werden, wenn das Unternehmen einen Rahmenvertrag mit AirPlus abgeschlossen. Dazu sollte man sich vorab beraten lassen, telefonisch oder per E-Mail. Der Antrag für einen solchen Account kann online ausgefüllt werden. Das setzt voraus, dass man alle Firmendaten zur Hand hat, unter anderem die Handelsregisternummer.

Die Travel Expense Card von AirPlus muss dann wiederum vom Mitarbeiter beantragt werden. Den entsprechenden Antrag stellt AirPlus elektronisch zur Verfügung. Das Besondere an diesem AirPlus Kreditkartenmodell: Der Karteninhaber haftet für die getätigten Umsätze. Zudem erfolgt die Abrechnung über das private Konto des Mitarbeiters und nicht – wie bei der Corporate Card – über das Firmenkonto.

Legitimation

Die Legitimation als Karteninhaber erfolgt über die Servicestellen der Deutschen Post. Die einfachste Option ist es, das Postident-Portal aufzurufen und sich dort per Videoident zu legitimieren. Anderenfalls steht auch ein Postident-Coupon zur Verfügung, den man zusammen mit einem gültigen Ausweis bei der Post vorlegt. Die Daten werden abgeglichen und müssen von Postmitarbeiter und dem Antragsteller unterschrieben werden.

Onlinebanking

AirPlus stellt Firmenkunden eine Vielzahl an Optionen zur Verfügung, um die Ausgaben tagesaktuell im Blick zu haben und besser verwalten zu können. Die Portale erlauben unter anderem, die Rechnungen zu sortieren. Dreh- und Angelpunkt ist dabei das Geschäftsreise-Portal von AirPlus. Wie umfangreich die Analysemöglichkeiten sind, beweist der Umstand, dass für die Tools eigens Schulungen angeboten werden. Auch hier ist es sinnvoll, im Vorfeld eine Beratung zu vereinbaren, um sich schneller zurechtzufinden.

Da bei der AirPlus Travel Expense Card die Abrechnung über das Privatkonto des Mitarbeiters erfolgt, die Karte aber gleichwohl im Firmensystem hinterlegt ist, gilt für dieses Kartenmodell: Nutzer der AirPlus Travel Expense Card müssen sich für das Online-Kartenkonto anmelden. Danach haben Sie Zugriff auf die bereits abgerechneten und die neuen Umsätze sowie die Abrechnungen als PDF-Dokument. Zudem kann man Card Control einrichten und sich per E-Mail oder SMS über Umsätze mit der Kreditkarte informieren lassen, die Stammdaten anpassen und eine Limit-Erhöhung anfragen.

Zahlungsverkehr

Das Zahlungsziel für die AirPlus Travel Expense Card beträgt in der Regel 28 Tage. Die Transaktionen werden einen Monat gesammelt und dann gebündelt in Rechnung gestellt. Teils erfolgt die Abrechnung auch im Wochentakt – je nach Vertrag bzw. Vereinbarung zwischen AirPlus und dem Unternehmen.

Der Rechnungsbetrag muss binnen zehn Tagen beglichen werden. Eine Teilzahlungsoption gibt es nicht. Sollte man die Rechnung nicht pünktlich bezahlen, gilt laut Rahmenvertrag: „Begleicht der Vertragspartner die Rechnung nicht im vollen Umfang innerhalb von 10 Kalendertagen ab Rechnungsdatum, stellt AirPlus zusätzlich zu Bankspesen und Mahngebühren Verzugszinsen ab dem Zahlungsziel in Rechnung.“

Zinsen

Guthabenzinsen werden nicht gezahlt. Auf Sollzinsen wird ebenfalls verzichtet. Allerdings fallen Verzugszinsen an, sollte die Kreditkartenrechnung nicht innerhalb des vereinbarten Zeitraums beglichen werden.

Jetzt die AirPlus Travel Expense Card jetzt beantragen

Sicherheit / Einlagensicherung

„Sicherheit im Fokus“, heißt es bei den AirPlus Kreditkarten. Auf eine Einlagensicherung müssen Karteninhaber jedoch verzichten. Ansonsten wurde an alles gedacht. Die Karten sind mit der Chip & PIN-Technologie ausgestattet (PIN: persönliche Identifikationsnummer). Der Chip ergänzt den Magnetstreifen und sorgt dafür, dass die Karte nicht kopiert oder anderweitig manipuliert werden kann. Die Travel Expense Card ist außerdem hochgeprägt und mit dem Card Validation Code versehen, der unter anderem online eingegeben werden muss, wenn man mit Karte zahlt.

Speziell auf den Online-Bereich zielt auch das 3D-Secure-Verfahren, für das die Karte registriert werden kann. Das Verfahren sorgt dafür, dass während des Bezahlvorgangs zusätzlich eine TAN (Transaktionsnummer) eingegeben werden muss. Sie wird per SMS an den Karteninhaber verschickt und sorgt für mehr Sicherheit. Das gilt zweifelsohne auch für AirPlus Card Control. Dieser Service steht für SMS- und/oder E-Mail-Benachrichtigungen, sobald Umsätze mit der Karte getätigt werden.

Für den Fall, dass die Karte missbräuchlich genutzt, gestohlen oder verloren wurde, kann der Inhaber entweder den zentralen Sperrnotruf 116 116 wählen, um die Kreditkarte sperren zu lassen. Oder er setzt sich mit der Service-Hotline von AirPlus in Verbindung: +49(0)8512136-9250. Wird dringend eine Ersatzkarte benötigt, kann für 100 Euro eine Notfallersatzkarte bestellt werden, die innerhalb von 24 Stunden zur Verfügung steht.

Bonus, Rabatt, Cashback

Die AirPlus Travel Expense Card hat ihren Schwerpunkt ganz klar auf Geschäftsreisen. Hier spielt sie ihre Vorzüge aus, auch im Hinblick auf die Boni. Dank der Kooperation von AirPlus mit Avis, Europcar, Hertz und Sixt sind bei Mietwagen Nachlässe von bis zu 15 Prozent möglich. Gewährt wird der Rabatt nur gegen Vorlage der Travel Expense Card und des jeweiligen Buchungscodes, der übrigens auf der Rückseite der Kreditkarte vermerkt ist.

Darüber hinaus stehen mit der AirPlus Kreditkarte weltweit 250.000 Hotels zu Tagestiefstpreisen zur Auswahl und kann – gegen eine Jahresgebühr von 49 Euro – am Miles & More-Programm der Lufthansa teilgenommen werden. Miles and More ist in dem Fall allerdings eine firmenspezifische Leistung. Das heißt, das Unternehmen muss sich explizit für das Bonus-Programm entscheiden.

Versicherungsleistungen

Bei den Versicherungsleistungen rund um die AirPlus Travel Expense Card muss zwischen den Inklusiv- und den optionalen Leistungen unterschieden werden. Inklusive ist eine 24-Stunden-Reise-Unfallversicherung während der gesamten Reise (bis zu 30 Tage). Enthalten sind eine Unfallversicherung im Verkehrsmittel sowie unfallbedingte Zusatzleistungen wie der Rücktransport und Bergungsleistungen.

Optional ist das Reisekomfort-Versicherungspaket für 29 Euro pro Jahr und die Mietwagen-Vollkaskoversicherung für jährlich 25 Euro. Die Reisekomfort-Option umfasst unter anderem eine Auslandsreisekrankenversicherung, eine Reiserücktrittskosten- und eine Reiseabbruchversicherung, deckt Gepäckverlust bis 1.500 Euro und Gepäckbeschädigungen (bis 1.000 Euro). Wichtig: Die optionalen Versicherungsleistungen sind firmenspezifisch.

Gesamtfazit

Dienstreisen sind für Firmen ein enormer Kostenblock. Diese Ausgaben lassen sich durch die AirPlus Travel Expense Card senken, da die Bargeldvorschüsse gespart werden, die Prozesskosten geringer ausfallen und die Abrechnung vereinfacht wird. Zudem bietet die Kreditkarte von MasterCard ein umfassendes – teils allerdings nur optionales – Versicherungspaket.

Da der Preis je nach Unternehmen individuell festgelegt wird, lässt sich die Karte nur schwer einordnen. Mit Blick auf die sonstigen Gebühren bewegt sie sich im oberen Segment. Dabei fallen vor allem die vom Zahlungsziel abhängigen Transaktionsgebühren auf. Hinzu kommt der Umstand, dass die Travel Expense Card nur mit Rahmenvertrag beantragt werden kann, was wiederum eine ausführliche Beratung voraussetzt. Hier setzt AirPlus ganz auf Service, der sich dann aber auch konsequent auf die Kreditkarten überträgt. Kurzum: Service und Leistungen stimmen.

Hier die AirPlus Travel Expense Card beantragen

(Stand: Mai 2018)