Geld abheben und bezahlen in Frankreich

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© gettyimages by RossHelen

Die „Stadt der Liebe“ Paris, die Normandie, die Bretagne und und und – Frankreich ist ein durchaus abwechslungsreicher Landstrich und lockt jedes Jahr Millionen von Touristen an. Egal ob Landschaft, Kultur oder Kulinarisches, in Frankreich lässt sich alles finden. Unser Nachbarland ist daher immer eine Reise wert.

Bevor die Koffer gepackt werden können und die Reise nach Frankreich ansteht, muss die Reisekasse zusammengetragen werden. Und dafür müssen einige vor Überlegung getroffen werden. Wir haben die wichtigsten Aspekte rund um das Geld abheben und bezahlen in Frankreich an dieser Stelle einmal zusammengetragen.

Info

5 schnelle Fakten zu einer Reise nach Frankreich

  • Frankreich gehört zur Europäischen Union, offizielle Zahlungsmittel ist der Euro
  • Geld abheben ist per Kreditkarte und Maestro Card / Giropay an jedem Bankautomaten möglich
  • Für das bargeldlose Bezahlen ist die Kreditkarte die beste Variante
  • In Frankreich gelten besondere Regeln beim Trinkgeld
  • Die optimale Kreditkarte für Ihren Urlaub in Frankreich finden Sie entweder in der kostenfreien Barclaycard VISA oder in der leistungsstarken Miles & More Blue Credit Card

Wie steht man in Frankreich zum Euro?

Frankreich ist eines der Gründungsmitglieder der Europäischen Union und hat sich daher 2002 auch sofort dazu entschlossen, den Euro als offizielle Währung einzuführen. Wer in Frankreich mit Geld bezahlen möchte, muss daher den Euro als Landeswährung akzeptieren.

Die Franzosen sind sehr stolz auf ihren Euro und ihre Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Neben Deutschland ist Frankreich eines der treibenden Kräfte und wichtigsten Säulen der Europäischen Union und steht daher besonders dafür die Einhaltung der Regeln, die innerhalb der Europäischen Union gelten. Das zeigt sich unter anderem daran, dass bei einem bargeldlosen Bezahlen in Frankreich für Reisende aus anderen europäischen Ländern keine Gebühren anfallen dürfen. Beim Geldabheben am Automaten sieht das ein wenig anders aus. Dazu möchten wir uns aber an anderer Stelle noch ausführlicher Äußern.

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Kann in Frankreich flächendeckend mit Bargeld bezahlt werden?

Da der Euro offizielle Währung ist, erspart sich der Reisende den Gang zu einer Wechselstube oder zur Bank, um einen aufwendigen Geldwechsel durchzuführen. Ein großer Vorteil, da weder Umrechnungskurse noch Preise verglichen werden müssen.

Der Einsatz von Bargeld ist in Frankreich überall möglich. Vor allen Dingen in Regionen, die touristisch nicht voll erschlossen sind oder sich abgelegen und bescheiden präsentieren, spielt das Bargeld eine sehr große Rolle. In den großen Metropolen wie Paris, oder Lyon hingehen ist das Bezahlen per Kreditkarte deutlich attraktiver.

Trotz alledem gilt, dass Bargeld in Frankreich als häufigstes Zahlungsmittel akzeptiert wird. Der Reisende wird daher beim Bezahlen mit Bargeld auf keinerlei Widerstand stoßen.

Vor allen Dingen in Großstädten sollte nicht allzu viel Bargeld mitgeführt werden. Kriminelle Banden sind dort gut strukturiert und beklauen Urlauber oder zocken diese ab. Besondere Vorsicht ist daher geboten, um einen Schaden möglichst zu verhindern.

Unser Hinweis

Soll Bargeld nach Frankreich eingeführt werden, dann stellt dies für Reisende aus der Europäischen Union kein Problem dar. Sie haben die Möglichkeit, Bargeld in unbegrenzter Höhe nach Frankreich einzuführen. Lediglich ab einem Betrag von 10.000 Euro muss durch Nachfrage vom Zoll mündlich angegeben werden, wie viel Bargeld in Summe eingeführt oder ausgeführt wird.

Wie kann in Frankreich bargeldlos bezahlt werden?

Die Bezahlmöglichkeiten beim Aufenthalt in Frankreich sind so abwechslungsreich wie das schöne Land selbst. Viele Einheimische bezahlen ihre Rechnungen mit Hilfe einer Kreditkarte. Denn das Plastikgeld wird in Frankreich sehr geschätzt.

Auch Girocard und Maestro Card können in Frankreich zum Einsatz gebracht werden. Allerdings nicht so flächendeckend wie Kreditkarten. Zudem sind Kreditkarten in der Regel günstiger im Einsatz als die ehemalige EC Karte (jetzt Girocard / Maestro Card). Aus diesem Grund lohnt es, für eine Reise nach Frankreich auf jeden Fall eine Kreditkarte innerhalb der Reisekasse vorzusehen.

Zum Einsatz gebracht werden kann die Kreditkarte an vielen Akzeptanzstellen. Egal ob Hotel, Tankstelle, Restaurant, Museum und Supermarkt – bezahlt werden kann vor allen Dingen in den Städten und in den touristischen Regionen mit Kreditkarte und teilweise auch mit EC Karte. Die entsprechenden Akzeptanzstellen sind durch Hinweisschilder gekennzeichnet. Eine passende Kreditkarte wäre zum Beispiel die Barclaycard VISA

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Kann mit Kreditkarte und EC Karte Bargeld abgehoben werden?

Kreditkarten wie auch Girocard und Maestro Card werden am Bankautomaten in Frankreich akzeptiert. Und zwar an jedem Bankautomaten in Frankreich. Das Netz an Geldautomaten ist sehr dicht. Lediglich in etwas abgelegenen Gebieten kann es passieren, dass nicht überall ein Bankautomat vorzufinden ist. Ansonsten gibt es keine Probleme, mithilfe einer EC Karte oder einer Kreditkarte Geld am Automaten abzuheben.

Das Abheben von Geld am Automaten bringt jedoch immer eine Gebühr mit sich. Selbst wenn die eigene Hausbank diese Gebühr nicht erhebt, wird es die französische Bank tun, die den genutzten Geldautomaten zur Verfügung stellt. Daher lohnt es, lieber die Kreditkarte zum direkten Bezahlen zum Einsatz zu bringen, als die Gebühr zu bezahlen. Denn beim bargeldlosen Bezahlen entfällt für EU-Bürger eine Gebühr.

Hinzu kommt, dass in Frankreich montags die Banken geschlossen sind. Wer sein Geld direkt in einer Filiale abheben möchte, muss diese zwischen Dienstag und Samstag in der Zeit von 9 Uhr bis 18 Uhr besuchen. Und selbst in dieser Zeit kann eine Mittagspause die Öffnungszeit unterbrechen.

Wird mit einer EC Karte in Frankreich am Automaten Geld abgehoben, kann die Hausbank eine Gebühr zwischen 1 % und 3 % des abgehobenen Betrages verlangen. Wie hoch die Gebühren wirklich ausfallen, muss im Vorfeld individuell mit der Hausbank abgesprochen werden. Einige deutsche Banken haben Partnerbanken in Frankreich, sodass diese Gebühr eventuell wegfällt oder geringer ausfallen kann. Doch auch dies sollte vor Reiseantritt individuell erfragt werden.

Beim Geldabheben mit einer Kreditkarte am Bankautomaten können Gebühren von 3 % bis 5 % pro Abhebung anfallen. Lediglich bei Kreditkarten, die keine Auslandsgebühr veranschlagen, kann die Gebühr für das Geldabheben am Automaten entfallen.

Vergessen werden darf dabei nicht, dass viele EC Karten von Hause aus für das Ausland gesperrt sind. Sie haben ein Limit per Default von 0 €, welches die Hausbanken aus Sicherheitsgründen eingerichtet haben. Wer seine EC Karte im Ausland zum Einsatz bringen will, muss dieses Limit im Vorfeld aufheben. Ein Kontakt mit der Hausbank ist diesbezüglich notwendig.

Die optimale Karte für eine Reise nach Frankreich

Da sich die Kreditkarte in Frankreich als bequeme Möglichkeit zum Bezahlen erweist und gleichzeitig die günstigste Variante darstellt, lohnt es, die Kreditkarte für die Reise nach Frankreich mit viel Bedacht zu wählen.

Kreditkarten werden generell von den Anbietern mit unterschiedlichen Konditionen versehen. Soll für das Geldabheben am Automaten oder für das Bezahlen im Ausland keine Gebühr anfallen, ist es wichtig, dass eine Kreditkarte ausgewählt wird, bei der der Auslandseinsatz kostenlos erfolgen kann.

Gleichzeitig ist wichtig, dass die Kreditkarte im besten Falle keine allzu hohe Grundgebühr mit sich bringt. Liegt eine hohe Jahresgebühr vor und werden Reisen ins Ausland nur sporadisch vorgenommen, lohnt es nicht, in eine Kreditkarte ohne Auslandsgebühren aber mit einer hohen Jahresgebühr zu investieren. Hier muss geschaut werden, dass ein gutes Mittelmaß gefunden wird und dass sie Kreditkarte mit Leistungen und Kondition versehen ist, die der Karteninhaber letztendlich auch wirklich benötigt.

Tipp

Wer eine leistungsstarke Kreditkarte sucht ist mit der Miles & More Blue Credit Card bestens bedient. Sie ist die Karte mit den niedrigsten Sollzinsen in unserem Vergleich und bietet zudem die Möglichkeit auf flexible Teilzahlung an. Wer ein Freund von Bonusprogrammen ist hat außerdem die Möglichkeit Flugmeilen zu sammeln.

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Wie viel Trinkgeld wird in Frankreich gegeben?

Trinkgeld in Frankreich gehört ebenso dazu wie kulinarische Köstlichkeiten und die wunderbare Landschaft des Landes. In Frankreich ist es so, dass beim Trinkgeld nicht einfach aufgerundet, sondern ein fester Betrag gegeben wird.

In den meisten Restaurants in Frankreich ist das Trinkgeld bereits mit 15 % in der Rechnung inkludiert. Der Betrag wird unten auf der Rechnung vermerkt. Zusätzlich ist es möglich, beim Verlassen des Restaurants, der Bar oder des Cafés ein paar Euro auf dem Tisch liegen zu lassen. Üblich ist dabei, einige wenige Euro als zusätzliches Trinkgeld zu geben.

Wird mit der Kreditkarte die Rechnung beglichen, bleiben ebenfalls ein paar Euro zusätzlich auf dem Tisch liegen. Den Betrag für das Trinkgeld einfach auf die Kreditkarte aufzuschlagen, wird nicht gerne gesehen. Denn der auf der Rechnung ausgewiesene Betrag inklusive Trinkgeld muss versteuert werden, sodass beim Kellner in vielen Fällen nicht viel vom Trinkgeld ankommt.

Das Geben von Trinkgeld ist ebenfalls im Taxi und im Hotel üblich. Der Taxifahrer freut sich über ein Trinkgeld in Höhe von 10 % des Fahrpreises. Zimmermädchen, der Portier und der Kofferträger sind dankbar, wenn sie einige Euro in bar als Trinkgeld bekommen.

Eine Besonderheit beim Trinkgeld gibt es bei den Flugbegleitern. Diese dürfen von Passagieren kein Trinkgeld annehmen. Das ist in der Dienstanweisung so geregelt. Besteht der Fluggast trotz alledem darauf, Trinkgeld zu geben, müssen die Flugbegleiter dieses Trinkgeld spenden. Eine besondere Regelung, die bei einer Reise nach Frankreich unbedingt beachtet werden muss.

Kreditkarte oder Girocard / Maestro Card gestohlen – was tun?

Ein Verlust der Geldkarte ist immer unangenehm. Daran ändert sich auch nichts, wenn der Verlust in Frankreich stattfindet.

Um den Schaden bestmöglich eingrenzen zu können, ist es wichtig, dass die Geldkarte sofort gesperrt wird, wenn der Verlust erkannt wurde. Die dafür benötigten Sperrnotrufnummern haben wir in unserer Grafik dargestellt. Durch das schnelle Sperren wird sichergestellt, dass keine Ansprüche mehr erhoben werden können.

Surftipp: Notrufnummern-Pass

Ferner muss der Verlust bei der Polizei angezeigt werden, damit vor allen Dingen bei einem Diebstahl entsprechende Schritte eingeleitet werden können. Wird die Geldkarte nach der Sperrung zum Einsatz gebracht, erfolgt automatisch eine Meldung an die Polizei. Der Dieb kann so unter Umständen gefasst werden.

Tipp

Um in einem Land wie Frankreich möglichst günstig bezahlen und an Bargeld gelangen zu können, empfehlen wir eine Kreditkarte ohne Grundgebühren. Unser Sieger im Test kostenloser Kreditkarten, die Barclaycard Visa, wäre eine solche Karte:

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