Geld abheben und bezahlen in Belgien

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© gettyimages by IakovKalinin

Unser belgischer Nachbar hat mehr zu bieten, als dies auf den ersten Blick vielleicht vermutet wird. Ferienbadeorte wie beispielsweise Nieuwpoort laden immer zu einem Besuch mit der ganzen Familie ein. Wer es eher architektonisch mag, der wird unter anderem in Brüssel auf seine Kosten kommen. Und Liebhaber von Diamanten sind in Antwerpen bestens aufgehoben. Belgien hat also nicht nur Schokolade und Pommes zu bieten, sondern kann auch kulturell einiges vorweisen.

Doch egal, ob man in Belgien einen erlebnisreichen Urlaub plant oder geschäftlich unterwegs ist – die Voraussetzung für jeden Aufenthalt in Belgien ist eine gut durchdachte Reisekasse. Diese Reisekasse muss mit den Zahlungsmitteln ausgestattet sein, die in Belgien für den bargeldlosen Zahlungsverkehr und das Bezahlen mit Bargeld notwendig sind.

Info

5 schnelle Fakten für eine Reise nach Belgien

  • Belgien gehört zur Europäischen Union, es wird mit dem Euro bezahlt
  • Das bargeldlose Bezahlen ist in Belgien weit verbreitet
  • Kreditkarten ohne Auslandsgebühr ermöglichen ein kostenfreies Geldabheben am Automaten
  • Beim Trinkgeld gibt es in Belgien besondere Regelungen
  • Die optimale Kreditkarte für einen Belgien-Urlaub finden Sie entweder in der kostenfreien Barclaycard VISA oder in der leistungsstarken Miles & More Blue Credit Card

Wird in Belgien mit dem Euro bezahlt?

Belgien gehört Europäische Union und hat 2002 den Euro als offizielles Zahlungsmittel und als Landeswährung eingeführt. Das Land gehörte damit zu den ersten Ländern, die sich für den Euro entschieden haben.

Vor einer Reise nach Belgien muss daher nicht über einen Geldwechsel nachgedacht werden. Denn wer aus einem Land stammt, in dem der Euro ebenfalls als offizielles Zahlungsmittel gilt, kann ganz einfach das eigene Geld mit auf eine Reise nach Belgien nehmen.

Vorteilhaft ist dies vor allen Dingen, weil kein Wechselkurs berücksichtigt werden muss und die Preise in Belgien mit den Preisen in der Heimat einfach verglichen werden können. So kann vor jedem Kauf überlegt werden, ob dieser sich lohnt oder nicht.

Unser Hinweis

Reiseschecks werden in Belgien flächendeckend akzeptiert und sind überall einlösbar. Da jedoch kein Geldwechsel stattfinden muss und in Belgien das Geldabheben am Automaten problemlos möglich ist, ist das Mitführen von Reiseschecks eigentlich überflüssig. Zumal für das Einlösen der Reiseschecks eine recht hohe Gebühr fällig wird.

Wie kann in Belgien mit Bargeld bezahlt werden?

Auch wenn das Bargeld immer mehr in den Hintergrund tritt, so ist es in Belgien möglich, an jeder Stelle mit dem geliebten Bargeld zu bezahlen. Akzeptiert wird Bargeld flächendeckend, sodass eine Reise nach Belgien durchaus auch ohne Kartenzahlung erfolgen kann. Auch wenn das Bezahlen mit Bargeld selbstverständlich deutlich unbequemer ist, als ein Bezahlen mit Hilfe einer Kreditkarte oder einer Maestro oder Cirrus Karte (EC Karte).

Wer mit Bargeld in Belgien bezahlen möchte und dieses Bargeld bereits aus Deutschland einführt, muss daran denken, dass Bargeldbeträge über 10.000 € beim Zoll auf Nachfrage anzumelden sind. Egal in welcher Währung das Bargeld eingeführt wird.

Tipp

Die Miles & More Blue Credit Card überzeugt mit flexibler Teilzahlung und niedrigen Sollzinsen. Außerdem bietet Miles & More seinen Kunden an Flugmeilen zu sammeln und dadurch zahlreiche Vorteile in Anspruch zu nehmen.

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Wie kann in Belgien bargeldlos bezahlt werden?

Die Bezahlmöglichkeiten bei einem Aufenthalt in Belgien sind ebenso abwechslungsreich wie das Land selbst. Viele der Einheimischen bezahlen ihre Rechnungen mit Kreditkarte. Das ist bequem und sorgt dafür, dass immer passendes Geld vorhanden ist. Auch der Einsatz von Maestro oder Cirrus Karten ist in Belgien problemlos möglich. Die einzelnen Geschäfte, Restaurants, Hotels und anderen Einrichtungen weisen mit Symbolen am Eingang darauf hin, welche Geldkarten für ein Bezahlen zum Einsatz gebracht werden können.

Dank des geltenden EU-Rechts ist das Bezahlen mit EC Karten und Kreditkarten gebührenfrei möglich. Vorausgesetzt werden muss jedoch, dass der Karteninhaber ebenfalls aus einem Land der Europäischen Union stammt, in dem mit Euro bezahlt wird.

Unser Hinweis

Auch der Einsatz von V-Pay Karten ist in Belgien gebührenfrei und ohne Auslandseinsatzgebühr möglich.

Sollte der Reisende aus einem Land kommen, welches weder den Euro als offizielles Zahlungsmittel führt noch zur EU gehört, muss eine Gebühr für das bargeldlose Bezahlen zwischen 1 % und 4 % der Rechnungssumme eingeplant werden. Wie hoch die Gebühr ausfällt, hängt von der Hausbank des Reisenden ab. Vor Reiseantritt muss daher geklärt werden, wie hoch die Kosten für das bargeldlose Bezahlen in Belgien im ungünstigsten Falle sind.

Geld abheben am Automaten in Belgien

Per EC Karte wie auch mit Kreditkarte kann in Belgien an jedem Geldautomaten Bargeld bezogen werden. Bankautomaten lassen sich flächendeckend und in reichlicher Anzahl finden. Auch in ländlichen Regionen muss nicht damit gerechnet werden, dass kein Bankautomat zur Verfügung steht.

Für das Geldabheben am Bankautomaten mit EC Karte oder mit Kreditkarte werden anders als beim bargeldlosen Bezahlen Gebühren fällig. Die Hausbank kann ein eine Gebühr zwischen 3,50 € und 6 € erheben. Und das pro Abbuchung. Einige Banken gehen sogar soweit, dass sie einen festen Prozentsatz des abgehobenen Betrages als Gebühr einfordern. Dieser Prozentsatz kann zwischen 1 % und 4 % der abgehobenen Summe liegen.

Um an dieser Stelle nicht unnötig Gebühren zu erzeugen, kann im Ausland auf eine Kreditkarte gesetzt werden, die ohne Auslandsgebühren auskommt. Mit dieser Kreditkarte kann bargeldlos bezahlt und gleichzeitig Geld am Automaten abgehoben werden. Wer sich für eine solche Kreditkarte entscheidet, kann bei einer Reise nach Belgien auch beim Geldabheben am Automaten viele Euro an Gebühren einsparen. Eine gute Option, welche diese Kriterien erfüllt, wäre die Barclaycard VISA:

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Die optimale Kreditkarte für eine Reise nach Belgien

Kreditkarten gehören heutzutage zu unserem Leben dazu. Sie stellen eine Selbstverständlichkeit dar und erleichtern uns vor allen Dingen das Reisen. Die Auswahl an Kreditkarten ist jedoch sehr groß, sodass vor der Beantragung einer Karte genau geschaut werden muss, welche Konditionen und Funktionen mit den einzelnen Karten einhergehen.

Wird viel ins Ausland gereist, sollte auf eine Kreditkarte gesetzt werden, die bei einem Einsatz im Ausland keine Gebühr erzeugt. Zudem lohnt es, auch die Jahresgebühr für die Kreditkarte im Auge zu behalten. Denn auch sie kann je nach Anbieter und Kartentyp recht deutlich schwanken und höher beziehungsweise geringer ausfallen. Hier ist es empfehlenswert, ein gutes Gleichgewicht zwischen den Kosten für die Kreditkarte und dem effektiven Nutzen zu finden. Dafür muss im Vorfeld überlegt werden, wann, wie, wo und wie oft die Kreditkarte zum Einsatz gebracht werden soll.

Wie viel Trinkgeld wird in Belgien gegeben?

Die Frage, wie viel Trinkgeld in welchem Land berechtigt ist oder gegeben werden sollte, ist eine viel gestellte Frage. Denn in jedem Land gelten andere Sitten und Gebräuche und als Reisender hat man wenig Interesse daran, schon beim Geben von Trinkgeld negativ aufzufallen.

In Belgien gelten besondere Trinkgeldregeln. So sind die Trinkgelder meist bereits im Preis enthalten. Das ist in Restaurants, bei Taxis oder auch im Hotel der Fall. Wer sich trotz alledem erkenntlich zeigen möchte und den besonderen Service zusätzlich würdigen will, kann nach eigenem Ermessen ein zusätzliches Trinkgeld geben. Das Trinkgeld sollte immer in bar gegeben werden und nur wenige Euro betragen. Je nachdem, welcher Service erbracht wurde und welcher Rechnungsbetrag daraus resultierte.

Eine Besonderheit in Belgien ist zudem, das Platzanweiser im Theater und im Kino ebenfalls ein kleines Trinkgeld erhalten. Die Höhe ist frei wählbar. In der Regel reichen 1 oder 2 Euro jedoch vollkommen aus.

Kreditkarte oder Cirrus / Maestro Card verloren oder gestohlen – was tun?

Belgien liegt zwar mitten in Europa und fällt wieder politisch noch sozial besonders auf. Trotz alledem ist es wichtig, dass im Umgang mit Bargeld und Geldkarten nicht zu nachlässig verfahren wird.

Sollte trotz aller Sorgsamkeit eine Geldkarte verloren gehen oder sollte diese entwendet werden, muss im Falle eines Verlustes oder Missbrauchs eine Sofortmaßnahme auf den Weg gebracht werden. Und diese Sofortmaßnahme bezieht sich darauf das Sperren der betroffenen Geldkarte. Dafür gibt es von den Kartenanbietern Sperrnotrufnummern, die weltweit angewählt werden können und die zu jeder Tages- und Nachtzeit erreichbar sind.

Surftipp: Notrufnummern-Pass

Durch die sofortige Sperrung der Karte kann ein finanzieller Schaden verhindert werden. Denn alle Ansprüche, die im Nachgang gestellt werden, laufen automatisch ins Leere. Zusätzlich wird immer empfohlen, eine Anzeige bei der Polizei zu stellen. Einerseits bekommt man dann eine Vorgangsnummer in die Hand, die zur Not beim Kartenanbieter vorgelegt werden kann. Auf der anderen Seite hilft diese Anzeige auch, falls die Karte aufgefunden wird und eine Zuordnung zum eigentlichen Besitzer stattfinden soll.

Tipp

Wer eine leistungsstarke Kreditkarte sucht ist mit der Miles & More Blue Credit Card bestens bedient. Sie ist die Karte mit den niedrigsten Sollzinsen in unserem Vergleich und bietet zudem die Möglichkeit auf flexible Teilzahlung an. Wer ein Freund von Bonusprogrammen ist hat außerdem die Möglichkeit Flugmeilen zu sammeln.

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