Payone erhält Bankenlizenz

Zukünftig wird Payone alle Zahlungsdienste aus einer Hand anbieten. Das ist möglich, weil die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) dem Kieler Unternehmen eine Banklizenz eingeräumt hat. D. h. der Payment Service Provider kann nun verschiedene Dienstleistungen eines Kreditinstitutes anbieten.

Sparkassen bemüht um komfortables Online-Payment

Payone gehört als Tochtergesellschaft zur Sparkassen-Finanzgruppe. Mit dem Fortschritt der Banklizenz für Payone, wird es zukünftig für alle Nutzer, darunter Kunden wie Händler, einfacher werden Zahlungsdienste abzuwickeln. Mehrere Verträge mit diversen Akzeptanzpartnern wie Kreditkartengesellschaften, Banken oder Anbietern anderer Alternativ-Zahlungssysteme werden hinfällig. Ausreichend wird der EINE Vertrag mit Payone sein. Diesen Fortschritt des Online-Payment-Anbieters sieht auch CEO von Payone, Frederic Zitscher.  

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Das Ziel, welches hinter der Übernahme von Payone für die Sparkassen steht, ist vor allem Geschäftskunden einen optimierten Service anzubieten. So werden Händler, die zur Abwicklung der Kartenzahlungen ihrer Kunden den Sparkassen-Service B+S nutzen, in naher Zukunft

  • Kontoführung als auch
  • Online- und Kartenzahlungssysteme

aus einer Hand erhalten. Eine Vielzahl relevanter Zahlungsarten im M- und E-Commerce können somit sehr viel einfacher abgewickelt werden.  

Info

Bereits im Dezember 2014 hatte der Deutsche Sparkassenverlag (DSV) 80 Prozent am Kieler Online-Payment-Anbieter Payone übernommen. Die geschäftsführenden Gesellschafter von Payone führen das Unternehmen jedoch weiter und behalten eine Beteiligung am Unternehmen von 10 Prozent.

Im Folgenden sehen Sie die Möglichkeiten und vor allem die erleichterte Zahlungsabwicklung, die Payone für Banken wie Händler und Kunden schafft. Der Online-Payment-Anbieter regelt demnach bvom Kunden bzw. Händler bis zur Bank alle notwendigen Abwicklungsschritte. D. h. er schließt den Vertrag ab – kennt alle kundenspezifischen Daten und dokumentiert diese – auch übernimmt er die Abrechnungen, eingehende Zahlungen etc. bis die entsprechende Leistung schließlich bei der Sparkassen- und Finanzgruppe sein Ziel findet. 

Zahlungsdienstaufsichtsgesetz (ZAG)

Durch die Lizenz nach dem Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz (ZAG) erhält Payone die Berechtigung des regulierten Zahlungsverkehrs. Vor allem Online Händler können zukünftig eine Gesamtlösung schaffen, die notwendige Bestandteile während eines Zahlungsvorganges, dazu gehören u. a.

  • Kartenakzeptanz und
  • Kontoführung,

integrieren. Mit dem System von Payone konnten ursprünglich nur technische Daten verarbeitet und Zahlungstransaktionen an entsprechenden Empfänger weitergeleitet werden.

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Payone bietet eindeutig Vorteile für Online-Händler

Händlern bleibt eine Menge Aufwand erspart, da Payone ihnen die Möglichkeit bietet aus erster Hand von einem zentralen Partner zu profitieren. Händler, die auf internationaler Ebene tätig sind, minimieren dadurch vorherigen Verwaltungsaufwand erheblich. Neue Zahlungsarten müssen nicht mehr in das System integriert werden. Umsätze von kleinen Händlern können so gezielt gesteigert werden – denn Zahlungsarten werden länderspezifisch und international angeboten.

Quelle: PayoneInternetworld