Kreditkarte

Grundsätzlich ist zwischen drei verschiedenen Typen von Kreditkarten zu unterscheiden: Revolving-Kreditkarten, Charge-Kreditkarten und Prepaid-Kreditkarten.

Revolving-Kreditkarte

Die Revolving-Kreditkarte, die besonders in den Vereinigten Staaten verbreitet und Standard ist, gewährt dem Karteninhaber einen Kredit. Dessen Höhe ist abhängig von der Bonität des jeweiligen Karteninhabers – die Bank legt einen persönlichen Kreditrahmen fest. Auf Wunsch können die Beträge dann entweder auf einmal oder in Raten mit einem fest vereinbarten Zahlungsziel ausgeglichen werden.

Charge-Kreditkarte

In Deutschland werden Charge-Kreditkarten am häufigsten ausgegeben. Wie bei der Revolving-Kreditkarte legt auch hier die Bank nach einer Bonitätsprüfung einen Kreditrahmen fest. Die Abrechnung der Umsätze jedoch erfolgt monatlich, das bedeutet, dass das Kreditkartenkonto zum festgelegten monatlichen Termin über das Girokonto des Karteninhabers ausgeglichen werden muss. Dies geschieht in der Regel per Bankeinzug.

Prepaid-Kreditkarte

Eine Ausnahmeposition bildet die Prepaid-Kreditkarte, die als einzige auch ohne Schufa-Auskunft und Bonitätsprüfung auskommt. Hierbei gewährt die Bank oder das Kreditinstitut keinen Kredit. Vielmehr muss wie bei einer Telefonkarte ein bestimmter Betrag auf das Kreditkartenkonto aufgeladen werden. Die Abrechnung der Umsätze erfolgt sofort nach jeder Zahlung.

Insgesamt gibt es in Deutschland vier große Kreditkartengesellschaften: Visa Card, MasterCard, American Express und Diners.

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