BIN-Code

Der BIN-Code ist eine spezielle Identifikationsnummer, die auch zur Identifizierung von Kreditkarten verwendet wird. „BIN“ steht dabei als Abkürzung für „Bank Identifikation Number“. Verwendet wird der BIN-Code konkret dazu, einzelne Kreditkarten beim so genannten Routing innerhalb der vorhandenen Netze von Geldautomaten zu identifizieren. Der BIN-Code ermöglicht es, dass sowohl der Kartentyp als auch die Kreditkarte ausgebende Bank erkannt werden. Auf diese Weise kann bei einer Bargeldverfügung am Geldautomaten mittels der Kreditkarte eindeutig zugeordnet werden, welches Kreditinstitut die Karte ausgegeben hat.

In der Praxis ist es so, dass eine Bank häufig unterschiedliche BIN-Codes besitzt, da die meisten Banken verschiedene Arten von Kreditkarten ausgeben. Der exakte Aufbau des BIN-Codes, der teilweise auch als „IIN“ (Issuer Identification Number) bezeichnet wird, wird in der Norm für magnetische Streifen auf Karten, ISO 7812, festgelegt.

Zu finden ist der BIN-Code auf der Kreditkarte als ein Teil Kreditkartennummer, die auf jeder Kreditkarte auf der Vorderseite eingeprägt ist. Und zwar „versteckt“ sich der BIN-Code in den ersten sechs Stellen der insgesamt 14- bis 16-stelligen Kreditkartennummer.

Dabei besteht der BIN-Code aus drei Teilen. Der erste Teil ist eine vierstellige Zahl, welche dem Hersteller bzw. Emittenten der Kreditkarte zugeordnet wird, also normalerweise der ausgebenden Bank. Der zweite Teil gibt mit der fünften Ziffer die Art der Kreditkarte innerhalb des Emittenten an, also beispielsweise, ob eine Standard- oder Gold-Card vorliegt. Die sechste Ziffer als dritter Teil des BIN-Codes gibt dann schließlich noch an, ob es sich bei der Karte um die Hauptkarte, eine Zweitkarte, eine Partnerkarte oder auch um eine Kreditkarte für Firmen handelt.

Weiterführendes

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